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Mystic Prophecy – Metal Division - Review

“Metal Division”!!!
Dieser Name ist wahrlich Programm, wenn es darum geht, das brandneue Werk und elftes Studio Album von MYSTIC PROPHECY zu beurteilen.
11 Songs, die vor Kraft und Inspiration nur so sprühen.
Die Band hat wirklich wieder alles gegeben und es müsste wahrlich mit dem Teufel zugehen, wenn sie diesmal nicht wenigstens eine Stufe, aber gerne mehrere weiter hoch in Richtung Oberliga gelangen.

 

Ich kann vorab schon sagen, dass mich das Album von Anfang an mehr als nur begeistert hat, denn es beinhaltet einfach alles, was mir an diesem Genre so gefällt.
Allem voran großartige Melodien, die aber so derart druckvoll vom Stapel gelassen werden, dass man sich fragt, warum solch großartiges Material nicht noch mehr Beachtung findet.
Schon der Titelsong und Opener „Metal Division“ macht klar, was ich meinte.
Die Hymne schlechthin, die fortan wohl zum festen Live Repertoire zählen dürfte.
Es zeigt die Band in einer solch unglaublichen Festigkeit, dass man sich sofort von dem Sound infiziert fühlt.
Auch das folgende „Eye To Eye“ fällt da nicht ab und reißt den Hörer sofort mit.
Mit guter Geschwindigkeit daherkommend, wird der Hörer mit einer hitverdächtigen Melodie, sowie beeindruckenden Gitarrenarbeiten belohnt, die so derart perfekt mit der Stimme von R.D. Liapakis harmonieren, dass auch hier der Volumeregler quasi von ganz alleine auf die 10 rückt.
„Hail To The King“ kommt im Anschluss daran temporär etwas gedämpfter, doch keinesfalls langweilig daher.
Textlich sicher und markant in der kompletten Aufmachung, lässt einen auch dieser Song nicht kalt.
Mit „Here Comes The Winter“ kommt mein persönlicher Favorit auf diesem Werk.
Was solch ich dazu sagen?!
Bevor ich zu viele Worte verliere, würde ich einfach sagen…kaufen, anhören und ihr werdet mich verstehen, warum mich dieser Übersong so derart fasziniert.
Und wer MYSTIC PROPHECY kennt, der weiß, wie gerne sie musikalische Keulen verteilen.
So ist es auch kein Wunder, dass mit „Curse Of The Slayer“ so derart auf die Fresse gehauen wird, denn dieser Wirbelsturm aus Double Bass Arschtritten ist einfach nicht von dieser Welt.
Dagegen muss sich geschwindigkeitsbedingt das anschließende „Dracula“ zwar geschlagen geben, doch wird das Groove Monster so perfekt in Szene gesetzt, dass man auch hier wieder von einem Volltreffer reden darf.
Die folgenden Stücke „Together We Fall“ und „Die With The Hammer“ nehmen wieder Fahrt auf und zeigen die Truppe in fast schon alt bekanntem Gewand, was jetzt aber nicht als schlichte Kopie ihrer selbst zu verstehen sein soll.
Dafür sind die Stücke dann doch wieder zu selbstständig.
Eben so wie man es von MYSTIC PROPHECY gewohnt ist.
 „Reincarnation“ bricht zwar die Schallgrenze sicher nicht, doch verwöhnt es den Hörer mit solch einer grandiosen Atmosphäre, dass man auch hier nicht ruhig bleiben kann.
Und wieder stellt man sich die Frage, warum diese Band nicht sehr viel weiter oben der Metal Liga spielt.
Und auch die abschließenden Nummern „Mirror Of A Broken Heart“ und „Victory Is Mine“ halten das hohe Level locker mit und machen das Album letztlich im Ganzen gesehen zum wohl wichtigsten Album der Bandgeschichte.

 

Ich persönlich sehe dies so.
Nicht zuletzt, weil ich einen kleinen Teil dieses Prozesses als Teil des Back Chors des Titelsongs begleiten durfte, was nebenbei gesagt für mich eine sowohl interessante, als auch anspruchsvolle Angelegenheit war, denn ich finde die Idee schlichtweg genial, einfach die eigene „Metal Division“ anzuschreiben und zu fragen, wer Bock hätte, mit der Band ins Studio zu gehen, um sich auf diesem Machtwerk zu verewigen.

Ich bin jedenfalls saumäßig stolz ein Teil dieser „Metal Division“ zu sehen und das wird sich auch nie ändern.
Nun gilt es dieses Highlight des noch jungen Jahres 2020 zu schlagen.
Ich jedenfalls habe meinen Volltreffer in den Händen und werde nicht müde, dies auch Kund zu tun…

 

Note: 1
 




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