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Mortillery - Origin Of Extinction - Review
Mein lieber Herr Gesangverein (in diesem Fall Frau Gesangverein, doch dazu später mehr), das nenne ich mal flott!
Und damit meine ich nicht nur die Geschwindigkeit des neuen Albums der kanadischen Thrasher von „Mortillery“, sondern vor allem den kurzen Abstand zwischen ihrem Debüt „Murder Death Kill“ und ihrem nun erschienenen zweiten Werk „Origin Of Extinction“.
Liegen doch gerade mal gute 8 Monate zwischen den beiden Longplayer.
Von dem Ausspruch „In der Ruhe liegt die Kraft“ scheinen die Jungs und Mädels zumindest noch nichts gehört zu haben.

Wenn aber wie in diesem Fall, wie auch schon beim Erstling solch starkes Material auf die Menschheit losgelassen wird, geht das schon in Ordnung.
Der geneigte Thrash Fan sollte sich nicht vom trügerischen Intro „Battle March“ täuschen lassen.
Ballert es doch eher in Zielrichtung Old-School lastigem Heavy Metal los, so wird man jedoch beim darauffolgenden „No Way Out“ ganz klar auf die richtige Spur geleitet und amtlich aus den Schuhen geblasen.
Dies gilt auch für weitere Feuersalben, wie „Creature Possessor“, „Feed The Fire“, „F.O.A.D.“ und „Sunday Morning Slasher“, um nur mal ein paar zu nennen.
Ohne Gnade treffen die Songs ihr Ziel und hinterlassen einen sehr guten Eindruck.
So kann man sagen, dass die neuen Stücke dem Debüt in Nichts nachstehen und sogar noch einen draufsetzen können, da meiner Meinung nach alle Tracks vom neuen Output noch flüssiger und somit auch stimmiger daherkommen.
Was ich besonders beeindruckend finde, ist die Tatsache, dass die Stimme von „Mortillery“ einer Frau gehört.
Ja ihr habt richtig gelesen.
Da werden sofort Erinnerungen an „Holy Moses“ und deren mehr ins Leben zurückgerufen.
Die Reibeisenstimme von Sängerin „Cara McCutchen“ passt wie die Faust aufs Auge und braucht sich hinter bekannten Größen dieser Zielgruppe in keinster Weise zu verstecken.

Also keine Angst, ihr würdet bei „Mortillery“ irgendwelchem Elfengesang ausgeliefert sein.
Hier wird derbstes Geschütz aufgefahren und so möchte ich auch „Origin Of Extinction“ jedem Thrash Fanatic einfach mal an sein eisernes Herz legen.
Ich finde die Band hat wie schon beim Vorgänger einen überzeugenden Job hingelegt und ein tadelloses Album abgeliefert.

Note: 2,5





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