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Mono Inc. -Stuttgart LKA Longhorn, 14.12.2013
Schier unermüdlich absolvieren sie eine Tour nach der anderen und schaffen es trotzdem noch mit Leichtigkeit, solch unglaublich eingängige Alben wie ihr aktuelles Werk “Nimmermehr“ rauszuhauen.
Die Rede ist natürlich von „Mono Inc.“, deren aktuelle Konzertreise wie immer bestens läuft und eben diese Tour auch ins LKA Longhorn nach Stuttgart führte wo sie am 14.12. ein atemberaubendes Gastspiel hinlegten.

Im Vorprogramm hatten sie mit „The Beauty Of Gemina“ aus Liechtenstein, schon mal einen schönen und verheißungsvollen Einblick in den Abend vorzuweisen.
Beim Hören der Songs sowie deren visuelle Umsetzung merkte man sehr schnell, dass die Band nicht erst seit gestern existiert.
Vielmehr haben sie schon 5 Longplayer vorzuweisen, aus denen sie eine schöne Setlist zusammenstellen konnten.
Ich muss leider zugeben, dass ich die Band zuvor nur vom Namen her kannte, doch wurde ich positiv überrascht, sodass ich am Ende sagen kann, dass sie mich wahrlich beeindruckten, aber wenn man die Tourgeschichte von „Mono Inc.“ kennt weiß man dass sie nie wirklich mit einer schlechten Vorband unterwegs waren.
Den Namen „The Beauty Of Gemina“ werde ich mir auf alle Fälle merken!

Nach einer überschaubaren Umbaupause wurde mit „Heile, Heile Segen“ gleich auf ihr aktuelles Album „Nimmermehr“ hingewiesen und auch wenn dieser Song eher einen Kinderlied-Charakter vorweist, liebe ich diesen Song.
Für mich steht er genauso für „Mono Inc.“ wie das so viele andere Stücke tun, von denen sie an diesem Abend wieder einmal reichlich spielten.
Auch der nächste Song, den sie darbrachten, ist auf dem neuen Longplayer zu finden und wenn ich das mal so sagen darf, finde ich „My Deal With God“, so der Titel des Stücks, gnadenlos genial und stellt sich für mich als einen der besten Songs auf „Nimmermehr“ dar.
Danach ging es mit „Gothic Queen“, „Symphony Of Pain“, „Avalon“, „Arabia“ und „Temple Of The Torn“ etwas zurück in der Zeit, bevor mit „Euthanasia“ erneut ein neues Stück zum Zuge kam.
Und auch das darauffolgende „Kein Weg zu weit“ ist ein neuer Titel, doch damit nicht genug, denn wer den Song kennt, weiß dass Sänger „Martin Engler“ hier zusammen mit „Joachim Witt“ ein Duett zum Besten gibt.
Doch damit noch immer nicht genug, denn „Joachim Witt“ entschloss sich kurzerhand, „Mono Inc.“ auf ihrer Tour zu begleiten, um sowohl diesen Song, als auch einige seiner eigenen Stücke live vorzutragen.
3 Stück an der Zahl wurden im Anschluss daran gespielt, von denen für mich vor allem „Die Flut“ herausstach, doch auch „Königreich“ von seinem aktuellen Werk „Dom“, sowie das unverzichtbare “Der Goldene Reiter“ konnten auf ganzer Linie beeindrucken und vor allem letzterer wurde begeistert mitgesungen.
Nach dem Auftritt dieses charismatischen Sängers ging es mit einer Coverversion weiter.
Genauer gesagt handelte es sich hierbei um die „Iggy Pop“ Nummer „The Passenger“, die ebenfalls sehr wohlwollend aufgenommen wurde.
Und auch das „Gary Moore“ Cover „After The War“, dem der Song „Revenge“ vorrausging, wurde begeisternd abgefeiert, sodass sich „Mono Inc.“ Langsam aber sicher Richtung Ende des Sets zubewegen hätten können, doch wer die Band kennt weiß, dass sie sich nie lumpen lassen und immer noch eine Schippe draufpacken.
So auch an diesem Abend!
Der erste Zugabenblock bestand aus dem Titelstück des neuen Werks „Nimmermehr“, welches von „Martin Engler“ am Klavier dargebracht wurde und bei mir noch immer für eine Gänsehaut sorgt, wenn ich im Nachhinein daran zurückdenke, sowie „In My Heart“ und „Get Some Sleep“ und auch der zweite und letzte Zugabenblock hatte es mit „Seligkeit“, welches wiederum auf „Nimmermehr“ zu finden ist und dem All-Time Hit „Voices Of Doom“ wahrlich in sich.
Leider musste auch der schönste Abend einmal sein Ende finden und so gingen nach diesem Megahit leider endgültig die Lichter aus bzw. an und die Band verabschiedete sich unter sehr großem Applaus.

Auch wenn es Kritiker gibt, die mit den deutschen Texten ihrer neuen Songs nicht so recht wissen was sie damit anfangen sollen und auch ich anfangs etwas verwirrt war, so bin ich spätestens jetzt absolut überzeugt davon und würde mir durchaus noch mehr davon wünschen.
Dass „Mono Inc.“ Sowohl diese, als auch die englisch sprachigen Songs live perfekt darbringen, davon konnte man sich an diesem Abend wieder ein Bild machen.
Meinen ganz großen Respekt an die Band und all diejenigen, die dazu gehören!

Pics by Hobbit Hauser




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