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Metrum - You Know - Review
Ziemlich genau drei Jahre ist es nun schon her, dass die deutsch/österreichisch/amerikanische Kollaboration “Metrum” mit ihrem Debüt “Broken” auf sich aufmerksam machte.
Das die Band seither alles andere als untätig waren, beweist nun ihr Nachfolger „You Know“, der erneut irgendwo zwischen alternativen und progressiven Klängen seine Daseinsberechtigung sucht und durchaus auch zu finden scheint.

Was mir persönlich gegenüber dem Vorgänger auffällt, ist die Tatsache, dass „Metrum“ als Band gewachsen sind.
Dafür spricht das neue Material, denn beim Hören der Songs fällt mir auf, dass sie den Eindruck erwecken, sie sind aus einer sehr stabilen Einheit heraus entstanden, was ihnen im Endeffekt sehr gut zu stehen scheint.
Inhaltlich erzählen sie die Gedanken eines nordamerikanischen Freigeists, der zum Militärdienst im Vietnam-Krieg eingezogen wird, dort dann aber desertiert, um danach gefangen genommen – und gefoltert zu werden.
Als er schließlich nach langem Koma zuhause in einem Krankenhaus aufwacht, beschließt er fortan für Menschenrechte und soziale Belange zu kämpfen.
Die Texte waren ja schon auf ihrem Debüt über jeden Zweifel erhaben und so muss man auch hier wieder den Hut ziehen, auch wenn das Thema „Krieg“ leider auch heute wieder mehr als aktuell ist.
Somit haben wir es hier mit einem Konzeptalbum zu tun, was schlussendlich auch nach einem kompletten Anhören geradezu schreit.
Dementsprechend erspare ich mir auch irgendwelche Anspieltipps, die dem Interessierten das Album näherbringen soll.
„You Know“ lebt ganz klar von seiner Vollkommenheit und die sollte auch nicht zerstört werden.
Lasst euch einfach von Stücken, wie „Red Carpet“, „Sent To War“, „Egomaniacs“, oder „Narrow Road“ berieseln und ihr werdet sehr schnell verstehen, wovon ich spreche.

„Metrum“ haben nach ihrem schon sehr guten Debüt „Broken“ mit dem Nachfolger „You Know“ ihre Klasse noch einmal weiter ausgebaut.
Auch wenn auch diesmal wieder die Vocals von Sänger „Alexander Cornel Grössl“ für eine geteilte Meinung sorgen wird, da sie doch nicht alltäglich daherkommt, mich aber immer wieder fasziniert.
Ein Album dass es wert ist beachtet zu werden!

Note: 2





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