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Metrum - Broken - Review
Zugegeben war ich anfangs etwas verwirrt, als ich mich mit „Broken“, dem Debüt-Album, der deutsch/amerikanisch/österreichischen Formation „Metrum“ befaßte.
Ihre Angabe progressiven Rock zu spielen, klang mir Anfangs doch recht weit hergeholt, was ich aber nach dem ersten kompletten Anhören des Albums größtenteils revidieren kann.

Was einem sofort auffällt, sind die Texte von den Songs.
Sie liegen jenseits von hohlen Phrasen und stimmen den Hörer extrem nachdenklich, was jedoch nicht heißen soll, daß man beim hören von „Broken“ sofort in Tränen ausbricht.
Vielmehr sollen die Songs in positiver Art und Weise einen Eindruck hinterlassen, was meiner Meinung nach rein von den Lyrics her auch bestens gelingt.
Nur um mal zu erahnen, wie solche Texte entstehen, mal einen kurzen Auszug aus dem Leben von Sänger „Alex“ und ihr versteht, wie solche Lyrics entstehen.
Er kam z.B. in Südafrika, wo er einen Teil seiner Kindheit verbrachte, mit Rassismus und Menschenrechtsverletzungen in Berührung, sowie auch das freiwillige Arbeiten in einem Heim für Behinderte und das wohl einschneidenste Erlebnis in seiner Laufbahn, einem Autounfall im Jahre 2008, bei dem er sich schwere Lungenverletzungen zuzog, er wochenlang im künstlichen Koma lag und es keineswegs klar war, das alles gut für ihn ausgehen würde, lassen wohl ein ziemlich gute Bild zu, warum die 12 Songs auf dem Album so sind wie sie sind.
Einzelne Songs heraus zu picken erspare ich mir, denn jeder hat so seinen eigenen Stellenwert.
Ok, der eine oder andere mag vielleicht mit dem Gesang so seine Problemchen haben, da „Alex‘“ Stimme nicht gerade nach 08/15 Geknödel klingt und doch schon gefallen muß, was ja aber letztendlich auch wieder für das Gesamtprodukt „Broken“ spricht.

Meiner Meinung nach sollte man sich das Werk einfach mal genauer anhören.
Aber bitte mehr als nur einmal, denn sofort zünden die Songs vielleicht noch nicht.
Also gebt „Metrum“ einfach mal die Möglichkeit, euren musikalischen Horizont etwas zu erweitern.
Bereuen werdet ihr es sicher nicht

Note: 2,5







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