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Heavy-Metal-Heaven - Farewell Anthem
... it's time to say goodbye...
Liebe Metal-Fans, Bands, Managements, Agenturen...
nach rund 26 Jahren haben wir beschlossen unser Portal "Heavy-Metal-Heaven" einzustellen.
Dieser Schritt ist uns nicht leicht gefallen, da wir viele Jahre mit Herzblut bei der Sache waren und im Dienste des Heavy-Metal und der Bands allen Widrigkeiten getrotzt haben. Leider ändert sich das Leben und auch die anderen Aufgaben ändern sich oder nehmen immer mehr zu.Neue Leute zu finden, die einen unterstützen können, wird immer schwieriger und die Flut an Neuigkeiten im Heavy-Metal Bereich nimmt kontinuierlich zu. Alleine zum Sortieren der vielen täglichen E-Mails geht immer mehr Zeit verloren, so dass wir nicht mehr hinterher kommen.
Der Abschied fällt schwer, aber öffnet auch neue Türen. Vielleicht starten wir ein kleineres Projekt mit neuem Anfang. Das Ausmaß von Heavy-Metal-Heaven ist mit der Zeit einfach zu groß geworden und die Redakteure immer weniger. Das ist euch Fans und der Musikbranche gegenüber nicht mehr vertretbar.
Nun ist die Überlegung, ob wir Heavy-Metal-Heaven.de so als Archiv stehen lassen oder die Seiten ganz schließen.
Die Domain würden wir dann zum Verkauf anbieten. Angebote dürfen gerne an webmaster(at)heavy-metal-heaven(dot)de eingereicht werden, bevor wir entscheiden.
Wir blicken mit Stolz zurück und erinnern uns gerne an die vielen schönen Momente bei Konzerten oder Interviews. Herzlichen Dank an alle, die uns bis hierhin unterstützt haben.
… now it's time to say goodbye...
Euer HMH-Team
Holger + Stefan
04.03.2026
| METAL HAMMER PARADISE 2016 - Weissenhäuser Strand, 11. bis 12.11.2016 - Tag 1 |
Ferienparadies Weißenhäuser Strand, mehr als dreißig Bands innerhalb von zwei Tagen auf drei Bühnen plus Zusatzevents wie "Kegeln mit Anvil" oder Workshops mit Viktor Smolski und Ralf Scheepers. Das ist an manchen Stellen mehr Stress als Spaß. Wie schon im letzten Jahr ging deshalb ohne Vorabplanung gar nichts. Es bleibt einem nichts anderes übrig, als sich auf das Wesentliche bzw. das was einem wichtig ist, zu konzentrieren. Und selbst auf diese Weise verpasst man so Manches, das man doch gerne gesehen oder miterlebt hätte. Zudem kamen wir mit einiger Verspätung am Veranstaltungsort an, da wir an drei Stellen im Wochenendverkehrsstau steckenblieben. Dadurch fielen die ersten Autogrammstunden, sowie die Auftritte von PENTAGRAM und DIE KASSIERER für uns flach.
Neben neuen Songs konzentrierten sich Ronnie Atkins, Ken Hammer, Allan Tschicaja, Rene Shades und Keyboard/Gitarren-Neuzugang Chris Laney hauptsächlich auf die Hits der Kult-Alben "Pandemonium", "Future World" und "Red Hot & Heavy". Außer den drei Titelsongs gab's u.a. "Yellow Rain", "Rodeo", "I.N.V.U.", "Little Drops Of Heaven" und natürlich "Back To Back". Und spätestens ab da war der Sound nahezu perfekt, ebenso wie bei den Zugaben. Der schwedische Vollblutmusiker Chris Laney machte seine Sache auf der Bühne richtig gut. Immerhin ist er für seine Zusammenarbeit mit EUROPE, CANDLEMASS, H.E.A.T. u.v.a. bekannt. Dennoch vermisse ich die hammermäßigen Backingvocals von Morten Sandager. Echt schade, dass er nicht mehr zum Line-Up der PRETTY MAIDS zählt.
Nicht nur der Platz auf der Bühne war kaum ausreichend, Andys Kollegen Milan und Toni von BRAINSTORM kamen als potenzielle Zuschauer nicht mal bis zur Eingangstür. Denn dort wurde durch die Securities genau abgezählt und erst wenn jemand rausging konnte die nächste Person rein. Immerhin gab’s die Möglichkeit von außen mittels Flachbildschirm und Lautsprecherboxen das Geschehen im Innern zu verfolgen.
"Tsar" und "Self-Blinded Eyes" kamen gleich zu Beginn fett rüber, Viktor Smolski und seine drei stimmgewaltigen Hilfen Jeannette Marchewka, Andi B. Franck und David Readman teilten sich den Platz am vorderen Bühnenrand. Da fehlte nur noch das Orchester und das Publikum hätte außen vor bleiben müssen. Wer’s kuschelig mag, war jedenfalls bestens bedient. Parallel spielten die Wikinger von ENSLAVED, doch dazu blieb für uns keine Chance, zumal sich die Auftritte der Riff-Alm, des Baltic Ballrooms und der Maximum Metal Stage spätestens nach dreißig Minuten komplett überschnitten.
Zum dritten Mal dieses Jahr zogen wir uns Udo und seine Mannen von DIRKSCHNEIDER rein. War die Steigerung vom April zum August schon zu sehen, legten Udo, Sven, Fitty, Kasperi und Andrey nochmal eine Schippe drauf. Da sitzt jeder Ton und jede Pose perfekt. Insbesondere Andrey Smirnov scheint nochmal an seinem Gitarrensound gedreht zu haben, denn dieser klingt noch brillanter und noch mehr nach den alten ACCEPT.
Über die Setlist muss man nicht viele Worte verlieren, ein Klassiker folgt dem nächsten und alle sind sie auf der aktuellen DIRKSCHNEIDER Live-Scheibe zu hören. Außer kleinen Varianten bei den Mitsingparts, Soli oder Enden hat sich abgesehen von der noch größeren Professionalität des Vortrags, nichts geändert.
Hymnen wie "Princess Of The Dawn" oder "Balls To The Wall" sang das Publikum am Weißenhäuser Strand in gefühlter Refrain-Endlosschleife jedenfalls lauthals mit. Auch wenn Udo nach dieser bereits verlängerten Tour keine ACCEPT-Songs mehr spielen will, seine Fans werden ihm und U.D.O. treu ergeben sein. Die Bandbesetzung ist erstklassig und darf gerne so bleiben. Vermutlich hätte aber auch niemand etwas dagegen, die alten Klassiker weiterhin live erleben zu dürfen.
Fortsetzung folgt…
Bericht von DANU (dem Schattenmann) |
| 27.11.2016, 17:02 by Danu |
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