zeige: Galerie | Übersicht
Heavy-Metal-Heaven - Farewell Anthem
... it's time to say goodbye...
Liebe Metal-Fans, Bands, Managements, Agenturen...
nach rund 26 Jahren haben wir beschlossen unser Portal "Heavy-Metal-Heaven" einzustellen.
Dieser Schritt ist uns nicht leicht gefallen, da wir viele Jahre mit Herzblut bei der Sache waren und im Dienste des Heavy-Metal und der Bands allen Widrigkeiten getrotzt haben. Leider ändert sich das Leben und auch die anderen Aufgaben ändern sich oder nehmen immer mehr zu.Neue Leute zu finden, die einen unterstützen können, wird immer schwieriger und die Flut an Neuigkeiten im Heavy-Metal Bereich nimmt kontinuierlich zu. Alleine zum Sortieren der vielen täglichen E-Mails geht immer mehr Zeit verloren, so dass wir nicht mehr hinterher kommen.
Der Abschied fällt schwer, aber öffnet auch neue Türen. Vielleicht starten wir ein kleineres Projekt mit neuem Anfang. Das Ausmaß von Heavy-Metal-Heaven ist mit der Zeit einfach zu groß geworden und die Redakteure immer weniger. Das ist euch Fans und der Musikbranche gegenüber nicht mehr vertretbar.
Nun ist die Überlegung, ob wir Heavy-Metal-Heaven.de so als Archiv stehen lassen oder die Seiten ganz schließen.
Die Domain würden wir dann zum Verkauf anbieten. Angebote dürfen gerne an webmaster(at)heavy-metal-heaven(dot)de eingereicht werden, bevor wir entscheiden.
Wir blicken mit Stolz zurück und erinnern uns gerne an die vielen schönen Momente bei Konzerten oder Interviews. Herzlichen Dank an alle, die uns bis hierhin unterstützt haben.
… now it's time to say goodbye...
Euer HMH-Team
Holger + Stefan
04.03.2026
| METAL DAYZ 2017 - Hamburg Markthalle, 22. bis 23.09.2017 |
Die Hamburg Metal Dayz sind irgendwie immer Spaß und Stress zugleich. Da parallel das Reeperbahn Festival stattfindet, sieht es mit bezahlbaren Übernachtungs-Möglichkeiten schlecht aus im Städtchen. War in den vergangenen Jahren das Billing mit Bands wie W.A.S.P., PÄNZER, D-A-D, THE NEW BLACK, AXXIS, GLORYHAMMER und ULI JON ROTH hochkarätig besetzt, avancieren die Metal Dayz anno 2017 zur Partyveranstaltung mit Nebenprogramm. Der Besuch lohnt sich dennoch, da man hier Gleichgesinnte, Fans, Musiker und Journalisten des Genres trifft und sich beim einen oder anderen Bierchen nett unterhalten kann. Zudem erfährt man News aus der Szene, die noch nicht offiziell sind.
Auch der Sound im Hintergrund und in der Halle stimmt. Da sind sehr gute Männer an den Reglern und an den Instrumenten. Die "Musikerpolizei" verzeiht da gerne auch den einen oder anderen Mini-Shortcut in den Gitarrensoli, wenn das Feeling passt. Und egal ob Matthias Jabs oder Eddie Van Halen, der Leadgitarrero ist verdammt nah dran. Nicht fehlen darf "We’re Not Gonna Take It". Mit Show, Musik und ihren beiden Cheerleadern überzeugen JOHN DIVA AND THE ROCKETS OF LOVE auf ganzer Linie und wer sich bestens unterhalten lassen möchte, sollte sich die Konzerttermine der Band, z.B. im Januar im Logo Hamburg und am Folgetag im Roxy Flensburg dick im Kalender eintragen.
Frau Benecke zeigt anhand einiger populärer Beispiele, dass der sogenannte Satanismus meist nur verwendet wird, um Aufmerksamkeit zu erlangen oder daraus Geld zu schöpfen. Die Spanne geht von der Hexenverfolgung in Salem anno 1692 bis ins heutige Zeitalter. Interessant ist z.B. auch die Historie der Familie LaVey mit ihrer "Church Of Satan", deren Satansbibel nicht viel mehr als ein Plagiat darstellt und alles Brimborium pressetauglich vermarktet wurde. Leider ist Lydia Benecke mittlerweile mit anderen Programmen auf Tour. Ich hätte mir das dreistündige "Teufelswerk oder Hexenjagd" u.a. bebildert mit unfreiwillig witzigen Bestellartikeln aus dem Rossmann-Onlineshop bei Gelegenheit gerne komplett angeschaut und zugehört.
Die Gladbecker Totengräber ziehen eine Wahnsinns-Show ab. Insbesondere Gitarrist Axel Ritt mit freiem Oberkörper geht ab wie Sau und erinnert an eine Mischung aus Zakk Wylde und George Lynch, zumindest optisch. Dass er auch Jeff Healey auf der Pfanne hat, beweist er, indem er die Gitarre waagerecht auf den Knien bearbeitet. Zum Abschied erscheint noch der Totenmann auf der Bühne und das Publikum ist begeistert. Ob Phil Rudd wohl ebenso viel Applaus bekommen hätte?
Im Foyer findet derweil die Verlosung statt, bei der es eine Pariah-Gitarre von Kramer im Wacken-Design mit Bandautogrammen als Hauptpreis zu gewinnen gibt. Der etwas angesäuselte Gewinner Thomas Harms steht noch eine Weile freudestrahlend mit dem Gitarrenkoffer herum und erzählt mir, dass er zuhause eine Klampfe von Epiphone hat. Da sei ihm das Kramer-Edelteil gegönnt. Nach drei Songs von KNORKATOR wird es Zeit für mich, in Richtung Hauptbahnhof zu verschwinden, damit ich meinen Zug erreiche.
Insgesamt hatte ich eine Menge Spaß, führte nette Gespräche u.a. mit Philipp Klinger von THE NEW BLACK und Henning Wanner von CIRCLE II CIRCLE. Das musikalische Highlight für mich waren eindeutig JOHN DIVA AND THE ROCKETS OF LOVE. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten, dem Veranstalter ICS und bei Olaf Walter, der den Fotojob kurzfristig übernommen hat. Und ich bin gespannt, was und wen die Wacken-Chefs Holger Hübner und Thomas Jensen im nächsten Jahr bei den Metal Dayz 2018 an den Start bringen.
Bericht von DANU (dem Schattenmann) |
| 27.09.2017, 02:56 by Danu |
| Neuere / Ältere Beiträge |
|
|
| Siehe auch |