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Heavy-Metal-Heaven - Farewell Anthem
... it's time to say goodbye...
Liebe Metal-Fans, Bands, Managements, Agenturen...
nach rund 26 Jahren haben wir beschlossen unser Portal "Heavy-Metal-Heaven" einzustellen.
Dieser Schritt ist uns nicht leicht gefallen, da wir viele Jahre mit Herzblut bei der Sache waren und im Dienste des Heavy-Metal und der Bands allen Widrigkeiten getrotzt haben. Leider ändert sich das Leben und auch die anderen Aufgaben ändern sich oder nehmen immer mehr zu.Neue Leute zu finden, die einen unterstützen können, wird immer schwieriger und die Flut an Neuigkeiten im Heavy-Metal Bereich nimmt kontinuierlich zu. Alleine zum Sortieren der vielen täglichen E-Mails geht immer mehr Zeit verloren, so dass wir nicht mehr hinterher kommen.
Der Abschied fällt schwer, aber öffnet auch neue Türen. Vielleicht starten wir ein kleineres Projekt mit neuem Anfang. Das Ausmaß von Heavy-Metal-Heaven ist mit der Zeit einfach zu groß geworden und die Redakteure immer weniger. Das ist euch Fans und der Musikbranche gegenüber nicht mehr vertretbar.
Nun ist die Überlegung, ob wir Heavy-Metal-Heaven.de so als Archiv stehen lassen oder die Seiten ganz schließen.
Die Domain würden wir dann zum Verkauf anbieten. Angebote dürfen gerne an webmaster(at)heavy-metal-heaven(dot)de eingereicht werden, bevor wir entscheiden.
Wir blicken mit Stolz zurück und erinnern uns gerne an die vielen schönen Momente bei Konzerten oder Interviews. Herzlichen Dank an alle, die uns bis hierhin unterstützt haben.
… now it's time to say goodbye...
Euer HMH-Team
Holger + Stefan
04.03.2026
| MELTDOWN FESTIVAL 2019 |
Es gibt ein paar Wochenenden im Jahr an denen gefühlt alles gleichzeitig stattfindet. Das Angeliter Open Air, das Wacken Brauerei-Fest, der Deaf Forever-Birthday Bash und das MELTDOWN Festival. Und das ist bestimmt nicht die ganze Liste. Da wir seit dem ersten MELTDOWN anno 2012 immer am Start sind, einfach weil es die beste Metal-Party mit tollen Bands und super Publikum ist, fällt die Entscheidung nicht schwer. Dieses Non-Profit-Festival muss weiterhin unterstützt werden. Denn wo sonst gibt's knapp zwanzig Bands an zwei Tagen für 25 EUR oder inklusive Festival-Camping für 'nen Zehner mehr? Und Bier für 1,50 EUR findet man sonst auch nicht auf einer ähnlichen Veranstaltung.
METHODS OF MASSACRE aus Flensburg machen Modern Death Metal. Musikalisch gut, aber nicht so ganz unsere Kragenweite. Die tiefen siebensaitigen Gitarren schieben wie Bulldozer. Dennoch liefert der Fünfer eine gute Show und die Anwesenden vor der Bühne machen mit.
Für Einige sind die Chilenen THORNAFIRE der heimliche Headliner. Die Death Metal Combo aus Südamerika legt die Hauptbühne gefühlt in Schutt und Asche. Danach haben es OPHIS schwer. War das Bühnenlicht bei THORNAFIRE schon bescheiden, sieht man bei den Death-Doomern nur noch schwarze Schatten in Nebel eingehüllt. Stilistisch erinnert der Vierer stark an CATHEDRAL in den frühen 1990er Jahren, erreicht jedoch nicht ganz deren Klasse.
Musikalisch top gibt sich Piet Sielck mit IRON SAVIOR. Keine große Action auf der Bühne, aber ein Sound, der sich gewaschen hat. Hamburger Power Metal vom Feinsten, wie es sich gehört. Drummer Patrick Klose ist heute nicht mit von der Partie. Der Mann am Schlagwerk (Sören Teckenburg von PARAGON) macht seine Sache aber so gut, dass der Wechsel nicht auffällt. Piet, Piesel und Jan Sören präsentieren einen Mix aus Stücken vom aktuellen Album "Kill Or Get Killed" und diversen Klassikern aus mehr als zwanzig Jahren Bandgeschichte. Das abschließende "Heavy Metal Never Dies" zieht einen Mitsingpart hinter sich her, der gefühlt die halbe Nacht andauert und bei dem Niemand auf dem Platz stumm bleibt. Kurz nach 0 Uhr ist dann aber auch schon Schicht im Schacht. Mit insgesamt sechs Bands ist der Freitag ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht.
TOTAL VIOLENCE warten im Anschluss mit Old School Thrash auf der Hauptbühne auf. Gesehen hatte ich die Band noch nicht und die Kommentare im Vorfeld trieben die Erwartungen hoch. Übertroffen wurden sie leider nicht, da ich mit "Old School Thrash" die Bay Area der 1980er Jahre verbinde und nicht 90er geprägten Sound. Abgesehen davon passte das Ganze und vor allem Gitarrist "Minimee" ließ den Kopf als Dauer-Hubschrauber kreisen. Musikalisch nicht unbedingt hochkarätig, aber sehr kurzweilig und unterhaltsam.
Eine Band fällt auf dem MELTDOWN grundsätzlich aus. Da EXTINCT 2019 nach zwei Jahren Abwesenheit nicht im Billing vertreten sind, trifft es diesmal MØRDER aus Kiel, die aus gesundheitlichen Gründen absagen müssen, aber von den Veranstaltern gleich fürs MELTDOWN FESTIVAL 2020 gebucht wurden. Stattdessen spielen RECKLESS SURMA. Seit sich Drummer Sim und Gitarrist Nils, der heute den Bass zupft, den Gesang teilen, wirkt die Band noch stärker. Ihren Death Metal mit Thrash und Black Metal-Anleihen wissen die Jungs jedenfalls gekonnt rüberzubringen. Einen Song gibt erneut OBSKURA-Shouter Murphy zum Besten, der für diese paar Minuten vom (Meltdown-)Dienst befreit ist.
Weiter geht's auf der Zeltbühne mit den Death Metallern MORBITORY. Die Hamburger zelebrieren Schweden-Death der alten Schule. Und schon kurz darauf geht die Crowd vor der Hauptbühne wieder steil. Bei INDIAN NIGHTMARE flippen die Anwesenden völlig aus. Trotz seltsamer Lightshow trifft die Multi-Kulti-Kapelle aus Berlin mit ihrem Metal-Punk voll ins Schwarze. Und das Publikum tobt.
Bericht von DANU (dem Schattenmann) Pics by Bianca Wamsler
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| 26.10.2019, 16:25 by Danu |
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