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Melechesh - Enki - Review
Ich denke allein schon die Geschichte der Religion macht klar, dass Jerusalem nicht gerade das perfekte Pflaster ist, um einer Black Metal Band nahrhaften Boden zu liefern.
Umso verwunderlicher jedoch, dass „Melechesh“ eine ansehnliche Karriere vorweisen können.
1993 gegründet, kann Gitarrist und Sänger „Ashmedi“ bereits auf fünf Alben zurückblicken und auch wenn sich die Besetzung seit dem letzten Output „The Epigenesis“ merklich verändert hat, ist auch das neueste Werk „Enki“ wieder ein Meisterwerk, brachialer Kunst geworden.

Diese Symbiose von abgrundtiefen Sounds, folkiger – sprich orientalischer Rhythmen ist wirklich beeindruckend.
Man ist nicht selten geneigt, leichte Vergleiche zu „Sepultura“ zu suchen, auch wenn sich deren Musik freilich doch recht von dem von „Melechesh“ unterscheidet.
Es gibt unglaublich viele Aspekte, die dieses Album so interessant machen.
Angefangen mit der Zahl an Gastmusikern, wie z.B. “Max Cavalera” (“Soulfly”, “Killer Be Killed”, “Cavalera Conspiracy”) und “Sakis Tolis” (“Rotting Christ”) sowie “Rob Caggiano” (“Volbeat”, ex-“Anthrax”), die sich sicherlich nicht lange bitten ließen, sich auf "Enki" zu verewigen, über die Tatsache, dass hier neben sechssaitigen –auch eine zwölfsaitige Gitarre zum Einsatz kommt, die den Gesamtsound erheblich beeinflusst, bis hin zur Veränderung der Frequenz, der Instrumente auf 432 Hz, statt der standardmäßigen 440 Hz, die der Vibration des Universums entsprechen (muss man ja auch mal wissen).
Doch das wichtigste an sich ist und bleiben natürlich die Songs als Grundgerüst dieses ergreifenden Albums und die haen es in sich.
Wenn man sich mit der härteren Gangart dieses Genres befasst, kommt man an „Enki“ eigentlich gar nicht vorbei.
Ich werde gar nicht erst auf einzelne Songs eingehen, auch wenn mir auf Anhieb ein paar Hörbeispiele einfallen würden.
Das Konzept dieses Albums ist in sich so dermaßen stimmig, dass man es einfach nur am Stück anhören kann.
Ich glaube mehr Spaß kann solch abgrunddüstere Mucke kaum machen.

„Ashmedi“ und seine Mannschaft haben wahrlich einen Volltreffer gelandet, der „Melechesh“ hoffentlich noch einen weiteren Bekanntheitsgrad bringt.
Solch eine einfallsreiche Musik, wie sie hier zu hören ist, sollte nicht ungehört bleiben!
Wer also ein Ohr (oder auch zwei) für extravaganten Black Metal mit orientalischen Einflüssen offen hat, der sollte sich unbedingt „Enki“ auf seinen Einkaufszettel schreiben.

Note: 1,5



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