nach oben
Mättler No.
Drop-Nav
937593
Konzert-Berichte

zeige: Galerie | Übersicht


Masters of Metal 2008 San Francisco
Glück hat man oder nicht und ich hatte es! Es wurde ein billiger Abend für mich, denn am Parking- lot wurde glatt vergessen uns die 20bucks Parkgebühren abzunehmen. Keine 15 Minuten später, als wir uns an der Abendkasse die Tickets für 50$ kaufen wollten, stand dort ein sehr netter Herr, dessen zwei Kumpels leider nicht zu diesem Mega-Event erscheinen konnten, und versuchte uns die beiden Tickets zu verkaufen. Leider, zu meinem Glück aber, gefiel dies der dort anwesenden Security ganz und gar nicht und kassierte kurzerhand die beiden Tickets ein und drückte sie uns in die Hand ! YES! FOR FREE!

Auf dem Konzertgelände schnell noch ein paar gratis Sodas abgestaubt und ab zur Stage, denn zum Auftakt hieß es "Welcome Home in the Bay fuckin' Area TESTAMENT"! Die Jungs haben gerockt wie kein Zweiter! Die Reihen waren gefüllt und tatsächlich habe ich ein paar (an beiden Händen abzählbar) Headbanger entdecken können, was mich umso mehr freut, da mir die Amis somit bewiesen, dass sie durchaus in der Lage sind ihre Haarpracht ein wenig zu schütteln. Testament waren großartig, super Sound, laut, spielten eine gute Setlist und zogen kurz vor Ende noch einmal die Aufmerksamkeit auf sich, als sie kurzerhand ein Pferd, gefolgt von Männern (oder Frauen *Schulterzuck*) in langen Gewändern, auf die Bühne laufen ließen. Viele spekulierten darauf, dass sich Motörhead unter den Gewändern befinden sollten, bislang wurde es jedoch noch nicht aufgeklärt. Dennoch waren Testament leider nur der Open-Act und spielten ca. 30Minuten. 30 viel zu kurze Minuten für mich und die anderen Testament-Fans.

Als zweiter Gig waren MOTÖRHEAD angesagt, die ich mir eigentlich als Opener gewünscht hätte anstatt Testament, aber dies ist nur meine Meinung. Abgesehen von kleinen technischen Problemen wie quietschende Mics und lautes Rauschen waren die Jungs viel zu leise! Ich habe die Shows lauter in Erinnerung aber die meisten beinharten Lemmy und co. Fans störten sich nicht weiter daran und rockten zu "Must-play-Songs" wie Ace of Spades, Killed by Death und Overkill.

Nach kurzer Nahrungsaufnahme schupste ich meine Begleitung kurzerhand zurück zur Stage um auf keinen Fall HEAVEN AND HELL zu verpassen. Der Act des Abends für mich! Und es war wie erwartet: Ronnie James DIO brachte die Arena zum kochen! Unterstützt von Tony Iommi und Vinnie Appice, die beide großartige Solis hinlegten! Es fehlte an Nichts in dieser Show. übergroße Gargoyles wachten über Band und Fans, klasse Lichteffekte und Feuerwerk waren vorhanden, dazu kommt ein absolut voller Sound und DIOs überragende Stimme. Heaven and Hell begeisterten die Fans mit Songs wie "Time Machine" ; "Die Young" und "Heaven and Hell". Ich konnte ein paar Leute nach der Show sagen hören, dass sie die Fans noch nie so laut im Shoreline Theater gehört haben wie bei diesem Gig. Es war ein Wahnsinns Auftritt und DIO verkündete noch am Rande, dass es sehr bald zwei!!! Neue H&H Alben geben wird, dies versüßte mir den Abend gleich noch mehr.

Nach einer ewig andauernden Umbaupause, war es dann soweit. JUDAS FUCKIN' PRIEST betraten die Bühne und eröffneten ihre Show mit "Dawn of Creation". Für die Fans gab es von nun an kein halten mehr und grölten sich die Lungen aus den Hälsen. Das Gelände war bis auf den letzten Platz gefüllt und die Masse übertönte Halfords Stimme. Absolutes Gänsehautfeeling!!!
Es wurde Ausnahmslos gerockt, die Stimmung war einmalig. Die Band spielte Hits wie "Eat me Alive", "Metal Gods" , "Breaking the Law" und "Electric eye". Mit "Angel" ließen sie auch ein paar ruhige Töne verlauten und es wurde in den Taschen nach Feuerzeugen gesucht.
Nach "Painkiller" verschwanden Rob und co. von der Bühne, was die Fans natürlich nicht mit sich machen ließen und jubelten was das Zeug hält. Keine 5 Minuten später ließ uns ein lautes Motor-heulen aufhorchen.
Halford kam auf einem Bike zurück auf die Stage geknattert und performte anschließen an ein paar nette Worte, die letzten Songs des Abends, unter anderem "Hellbent For Leather" und "U've Got Another Thing Coming".
Priest zocken insgesamt über zwei Stunden und was soll man anderes sagen, als dass es spektakulär und großartig war! Eine Show die man auf keinen Fall missen will! :bang:


Bewertung
Redaktion: (0)
0.00
Leser: (0)

0.00
  
Deine Wertung:  
| 1=Klassiker | 2=Top-Album | 3=Absolut hörenswert |
| 4=Hörenswert | 5=Da fehlt noch was | 6=Mies |


Neuere / Ältere Beiträge



Siehe auch



Kommentare

by optical am 25.05.2005 - 14:04
yep ich meins ernst, die haben wirklich gerockt :bang:

by Horrace am 04.09.2008 - 10:25
PRIEST waren gut???
Ich habe immer noch Gänsehaut von Balingen! Aber eher, weil da ein alter Mann auf der Bühne stand, der nicht mehr so konnte wie er wollte!

H...