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Masterplan + Mystic Prophecy + Siren's Cry + Sebastien - Memmingen Kaminwerk, 12.10.2013
Nachdem sowohl „Masterplan“, als auch „Mystic Prophecy“ mit neuen Langrillen aufwarten können, war es natürlich an der Zeit, diese auch live einem breiteren Publikum näher zu bringen und beschlossen, dieses Unterfangen einfach mit einer gemeinsamen Tour abzusegnen.
Eben diese Tour führte sie dann am 12.10.2013 auch nach Memmingen ins altbekannte Kaminwerk, wo sie mit Unterstützung der beiden Support Acts „Siren‘s Cry“ und „Sebastien“ ein absolut ehrwürdiges Konzert hinlegten.

Den Anfang machten mit „Sebastien“ aus Tschechien eine Band, die eine gelungene Mixtur aus Power, - Progressive – und Symphonic Metal spielt.
Mit recht eingängigen Songs hatten sie keine größeren Probleme, das Publikum zu begeistern.
Auch ich war sehr angenehm überrascht von den Jungs, die ich zugegebenermaßen zuvor nicht auf dem Plan hatte.
Ihre Setlist bestand zum größten Teil aus Stücken ihres im Jahre 2010 erschienen Werkes „Tears Of White Roses“ und machte Lust auf neues Material der Band.
Nach dieser gelungenen Einlage sollte sich meine Unwissenheit, der Truppe gegenüber dann auch alsbald rasant ändern.
Ein sehr guter Einstand in diesen Abend!

Die nächste Kapelle, welche die Bühne des Kaminwerks enterte, waren „Siren’s Cry“ aus Österreich.
Wie auch ihre Vorgänger „Sebastien“ haben sie sich den symphonischen Progressive Metal auf die Fahne geschrieben, mit dem ich jedoch etwas schwerer klar kam als das bei der ersten Band des Abends der Fall war.
Keinesfalls schlechte Songs möchte ich ganz klar anmerken, jedoch wollte ich irgendwie den Zugang nicht so recht finden.
Im Saal befanden sich jedoch genug, die das anders sahen und diese feierten mit der Band ihre Songs ab.
Somit für Freunde und Fans ihrer Songs sicherlich ein ansprechender Gig.

Die nächsten auf dem Plan waren „Mystic Prophecy“, die mit „Killhammer“ (Der Name ist Programm) einen neuen Output am Start haben und diesen natürlich auch live darbieten wollten.
Die Stimmung baute sich merklich auf, als nach einem kurzen Intro auch schon „Kill The Beast“ vom neuen Werk auf die Fans niederprasselte.
Dies änderte sich zu keiner Sekunde, während der 60 Minuten Spielzeit, die ihnen eingeräumt wurde.
So konnten sich Sänger „Lia“ und seine Jungs genüsslich über eine Vielzahl ihrer Songs hermachen und mit dem Publikum ordentlich abfeiern.
Dass dann natürlich Übernummern, wie „Ravenlord“, „We Kill, You Die“, „Savage Souls“, oder auch dem fantastischen „To Hell And Back“, sowie einem markerschütternden „Hate Black“, die beide vom angesprochenen neuen Album stammen zum Zug kamen, versteht sich fast von selbst.
Es ist unglaublich, welch eine derartige Spielfreude diese Band an den Tag legt.
Keine Sekunde wurde verschenkt und man bekam wie immer bei „Mystic Prophecy“ die absolute Breitseite verpasst, sodass man sich am Ende mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck auf die letzte Band des Abends einstellen konnte.

Diese war mit „Masterplan“ eine Band, die in der Vergangenheit leider immer wieder mit Änderungen im Line Up zu kämpfen hatte.
Dem wird nun hoffentlich Einhalt geboten, denn die neue Besetzung verspricht in der Tat großes und auch ihr neues Album „Novum Initium“ zeigt die Band in Höchstform.
Dass dies auch live wunderbar funktioniert, bewiesen sie an diesem Abend, auch wenn nicht mehr ganz so viele im Publikum waren, als dies noch bei den vorangegangenen „Mystic Prophecy“ der Fall war, boten sie eine klasse Show und brachten ein Hit nach dem anderen auf den Weg.
Den ersten servierten sie den Anwesenden mit „Enlighten Me“ den sie geschickt als Opener platzierten.
So konnte man schon erahnen was auf einen zukam und genauso kam es dann auch und Stücke, wie „Spirit Never Dies“, „Crimson Rider“ und „Soulburn“, die man geschickt mit neuen Songs, der Marke „Keep Your Dream Alive“, „Betrayal“ und „Black Night Of Magic“ wurden aus allen Rohren gefeuert.
Ich meine zu behaupten, dass Ex-„Helloween“ Gitarrist „Roland Grapow“ mit diesen Jungs wirklich eine erstklassige Band am Start hat, was man ihm auch wirklich ansah, denn mit solch einer Spielfreude den Gig zu bestreiten, bedeutet für mich, dass ihm wohl ein riesengroßer Stein vom Herzen gefallen ist und er sich nun voll und ganz auf neue Taten stürzen kann und das mit einer Truppe, die vor allem auch live verfügbar ist, was in der Vergangenheit ja bekanntlich nicht immer einfach war.

Am Ende bleibt mir eigentlich nur zu sagen, dass man mit diesem Package ein ordentliches Bündel geschnürt hatte und die Anwesenden wahrlich etwas geboten bekamen und dies zudem in einer wirklich beeindruckenden Location.
Dafür steht der Name „Kaminwerk“ in Memmingen bekanntlich schon seit Jahren!
Einen besonderen Dank gilt selbstverständlich auch Meggy Schneider von Rockabend Concerts, dem es zusammen mit seiner Crew und Freunden  zu verdanken ist, dass wir solche Bands auch live noch zu Gesicht bekommen.

Pics by Heiko Bendigkeit
www.heiko-bendigkeit.de/


 











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