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Marco Tardanico - Mothers Eyes-Fathers Fist
Es ist wohl die Verwirklichung eines Traumes, eines jeden Musikers, irgendwann in seinem Leben ein Solo-Album zu veröffentlichen.
So hat es zumindest manchmal den Anschein.
Über Sinn und Unsinn eines solchen Vorhabens streiten sich auch heute noch die Gelehrten.
Aber Scherz beiseite!
Es gibt jedoch immer wieder Ausnahmen, die für solche Veröffentlichungen sprechen.

Ob dies nun den musikalischen Gründen, oder der Geschichte des jeweiligen Musikers zu Grunde liegt, ist selbstverständlich immer verschieden.
Fakt ist jedoch, dass „Marco Tardanico“, seines Zeichens Bassist aus dem beschaulichen Reutlingen, der seine Erfahrungen schon bei Bands wie „Broken Wings“ und „Noplies“ (die ich sehr schätze) sammeln konnte, mit „Mothers Eyes-Fathers Fist“ ein äußerst ansprechendes Werk veröffentlicht hat.
Es ist natürlich unbestritten, dass hier und da die professionelle Produktion etwas auf der Strecke bleibt.
Wir sprechen hier immerhin von einem selbst produzierten Album.
Doch dafür kommt die Ehrlichkeit und die Arbeit, die in ihm steckt noch mehr zur Geltung was mir immer noch um Welten lieber ist, als völlig überproduzierte und trotzdem nichts aussagende Alben irgendwelcher sogenannten Mega-Acts.
Zugegeben ist für mich der Opener „Golden Years“ noch etwas schwer verdaulich, da er mir etwas oberflächlich daherkommt.
Dies ändert sich jedoch mit dem folgenden „She“ und vor allem mit meinem Favoriten „Sleeping Gods“ merklich.
Auch die Ballade „Missing You“ gibt ein sehr positives Bild ab.
Mit „The Messiah“ kommt für mich wieder so ein Song, mit dem ich mich persönlich etwas schwer tue.
Aber dies ist natürlich nur meine Meinung und jeder Musikfan hat schließlich seine ganz eigenen Interessen und nachdem „Mothers Eyes“ und das wirklich ergreifende und das Album beendende Stück „Until The End“ durch die Boxen hallte, ist für mich „The Messiah“ schon vergessen.

Unterm Strich bleibt von „Mothers Eyes-Fathers Fist“ also genug Positives übrig, womit der geneigte Hörer so einiges anfangen kann.
Wer also durch diese Zeilen Interesse an „Marco Tardanico’s“ Debüt bekommen hat, sollte einfach mal die Augen offen halten, falls ihm dieses Album mal unter die Finger kommen sollte.

Note: 2,5



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