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Lord Volture - Never cry wolf - Review
Fünf junge Niederländer machen sich auf, der etwas verschlafenen Metalszene ihres Landes mit ihrem zweiten Output Leben einzuhauchen.
Konnte man schon mit dem 2010er Debut Beast Of Thunder wohlwollende Kritiken einheimsen, sollte das in Eigenregie entstandene Zweitwerk die Türen ins Metaluniversum noch weiter öffnen.

Die Truppe bietet soliden Powermetal im Stile von US-Größen wie Jag Panzer, Iced Earth oder auch VIcious Rumours.
So geht der Opener Never Cry Wolf auch gleich gut in die Gehörgänge. Leadsänger David Marcelis zeigt ein breites Stimmspektrum, wenn er auch die schwierigen Gesangspassagen (noch) nicht immer ganz problemlos meistert.

Taiga und vor allem Wendigo können mit sauberem Riffing und ausgefeilten Leadgitarren überzeugen. Yeah, that's metal!
Ein kleiner Wermutstropfen ist auch hier wieder Marcelis Probleme beim Halten der Töne in den tieferen Tonlagen.
Doch jammern wir bei diesen talentierten Newcomern auf hohem Niveau.

Im Mittelteil der Scheibe verstecken sich 1-2 etwas uninspiriertere Songs aber mit der fetten Speedmetal Attacke Necro Nation bekommt man rechtzeitig wieder den Finger von der Skiptaste.
Deren weitere Betägigung sich als großer Fehler entpuppen würde.
Denn I am King ist ein grooviger Hardrocker mit einer eingängigen Hookline, bei dem ein bisschen die alten Manowar durchschimmern. Schöner Refrain.
Welcher Metalhead grölt sowas nicht gerne mit? Isch bin König Alter! Und dazu die Pommesgabel in die Luft.
Immer wieder begeistern Paul Marcelis und Leon Hermans mit gefühlvollen Soli, ohne in wilden Geschwindigkeitswahn abzudriften.

Into The Lair Of a Lion nimmt einen dann nach erweitertem Gitarrenintro mit in ein weiteres hymnisches Stück Metal der Marke Iced Earth.
Wenn mich meine Lärm geschädigten Lauscher nicht täuschen und ich das Infosheet richtig interpretiere, singt hier Cage-Röhre Sean Peck mit. Cool!
Mit Brother gibt es noch die obligatorische, aber keineswegs schlechte Akustikballade.
Schlusstitel The Wolf At Your Door sorgt dann nochmal für ein echtes Sahnehäubchen auf dieser durchweg runden Hartwursttorte.

Eine beachtliche Scheibe einer Band, die von ein paar Kinderkrankheiten abgesehen, den Powermetal Feinschmecker bestens bedient.
Mit etwas mehr Erfahrung, Feinschliff vor allem beim Gesang und dem gewissen Produktionsbudget sollte aus dieser Truppe noch eine Menge heraus zu holen sein. Well done!

Note: 2,5


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