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Liv Kristine - Vervain - Review
Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich vor “Liv Kristine” meinen Hut ziehe, denn irgendwie scheint bei ihr nie so etwas wie Ruhe einzukehren.
Kaum ist der erste Trubel um das aktuelle Album von „Leaves Eyes“ verebbt, schon steht sie sowohl mit dem Zusammenschluss dreier wahren Koryphäen in Sachen Female Voices Namens „The Sirens“ („Anneke Van Giersbergen“, „Kari Rueslatten“ und „Liv Kristine“), als auch mit ihrem neuesten Soloalbum wieder an vorderster Front.

Und genau dieses gilt es einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.
Im Vergleich zum Vorgänger „Libertine“ kann ich mir eine gewisse härtere Ausrichtung des Materials zu erwähnen nicht verkneifen.
Würde es aber nicht gleich, als eine Art neues Werk von „Leaves Eyes“ zu verstehen wissen, sondern beim genaueren Hinhören, würde ich vielmehr auf Alben, der Richtung „Musique“ und „Assembly“ von „Theatre Of Tragedy“, wo „Liv“ ja bekanntermaßen auch mal gesungen hat verweisen.
Natürlich nur in weitestem Sinne, jedoch erinnern mich die neuen Songs irgendwie an diese Alben.
Bereits beim Einstig in das Album, fühle ich mich in diese Zeit dieser Veröffentlichungen zurückversetzt.
Das mit „My Wilderness“ betitelte Stück zieht von Beginn an meine ungeteilte Aufmerksamkeit auf sich und überrascht mich ebenso, wie weitere Nummern die auf solche Titel, wie z.B. „Hunters“, „Two And A Heart“ und „Oblivious“ hören.
Jedoch sind es zwei Stücke, die mich nicht nur wegen ihrer Gastmusiker besonders beeindrucken.
Zum einen ist dies der Song „Love Decay“, bei welchem „Liv“ von „Michelle Darkness“, Sänger von „End Of Green“ Unterstützung bekommt und zum anderen das ergreifende Stück „Stronghold Of Angels“.
Hier wird mit Gastsängerin „Doro Pesch“ wahrlich eine Powerballade zum Besten gegeben, die mit diesen beiden Sängerinnen zu einer echten Perle heranreift.

Es gibt also genug Gründe, dieses Album genauer anzuhören, da es sich wie gesagt, doch recht ordentlich von „Leaves Eyes“ abhebt, was natürlich Sinn macht bei einem Soloalbum.
Ein Werk, welches nicht nur für die dunkle und depressive Jahreszeit zu stehen vermag, auch wenn einem ein Song, wie z.B. „Lotus“ (wunderbare Ballade mit schwerfälligem Einschlag) kurzeitig ein anderes Bild zu vermitteln versucht.

Note: 2



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