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Lingua Mortis Orchestra - LMO - Review
Und mal wieder zeigt es sich, wem eigentlich bezüglich der Verschmelzung von harten Metalklängen und ausufernden Orchesterpassagen, die Krone zugesprochen werden muss.
Denn schließlich brachten „Rage“ mit ihrem „Lingua Mortis Orchestra“ schon 1997 ihr erstes Werk auf den Weg, noch bevor man überhaupt von Geschichten wie „Metallica’s“ „S&M“ reden konnte, denen ja immer wieder gerne hierfür das Zepter zugespielt wird.

Mit „LMO“ sind die Jungs nun zurück und haben im „Orquestra Barcelona Filharmonia“ das passende Orchester gefunden, welches die Ideen von „Victor Smolski“ und Co. formidabel  in die Tat umzusetzen versteht.
Was einem geschulten Ohr beim Hören des Albums sofort ins Auge, bzw. ins Ohr sticht ist, dass die Songs wunderbar flüssig daherkommen und sich die orchestralen Ergüsse mit einer scheinbaren Leichtigkeit mit den Metalsongs vereinen und man so zu keiner Zeit den Eindruck hat, es hier mal wieder mit einem Versuch von Band „XY“, ein Metal Meets Orchestra Album zu tun zu haben.
Jeder einzelne Song klingt absolut stimmig und lebt von dem Ideenreichtum eines begnadeten „Victor Smolski“, dessen Liebe zur klassischen Musik (zu der sich auch „Peavy“ bekennt) hier bis ins Detail zum Vorschein kommt.
„LMO“ ist wahrlich ein Kunstwerk geworden, welches zwar aus 10 einzelnen Stücken besteht, die aber zusammen genommen, für etwas mehr als eine Stunde den Hörer in eine Welt schicken, aus der er nach Ende der letzten Klänge des Albums nur ungern wieder entfliehen will.
Vor allem wenn man sich von den femalen Vocalparts der Gastsängerinen „Jeanette Marchewka“, sowie der Sopranistin "Dana Harnge", wie z.B. bei dem wunderschönen „Eye For An Eye“ verzaubern lässt.
Aber was wäre dies alles ohne den perfekten Bums, den „Lingua Mortis Orchestra“ von reiner Klassik unterscheidet?!
Richtig, die amtlichen Drums, die von „Andre Hilgers“ einmal mehr in überaus beeindruckendem Maße eingespielt wurden.
Hierfür verweise ich gerne auf Stücke, wie „Witches Judge“, die dem Lauschenden eine unglaubliche Breitseite verpassen.
Mit seiner harschen und doch so präzisen Art, aus seiner Schießbude das Letzte herauszuholen, ist er schon seit längerer Zeit einer meiner absoluten Favoriten, was das Drumming angeht.

Nun hab ich aber genug gesagt und wünsche jedem, der neugierig geworden ist, viel Spaß mit „LMO“, mit welchem die Jungs nicht nur ein faszinierendes Album veröffentlicht haben, sondern nebenbei auch noch auf beeindruckende Weise klargestellt haben, dass sie nicht nur unter dem Banner von „Rage“ absolute Bretter auf die Menschheit loslassen.
Für mich als Symphonic Metal Fan stellt sich hier gar nicht erst die Frage, welche Note denn nun angemessen ist.
Deshalb ganz klar die 1 für dieses Klangerlebnis!

Note: 1





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