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Leaves Eyes - Symphonies Of The Night - Review
Nachdem „Atrocity“ in diesem Jahr schon mit einem genialen Album („Okkult“) aufwarten konnten, steht nun auch bei „Leaves Eyes“, welche ja bekanntlich aus fast den gleichen Musikern besteht eine neue Veröffentlichung ins Haus.
Und auch diesmal haben sich sämtliche Beteiligte keine Blöße gegeben und ein wirklich mehr als ansprechendes Werk aus der Taufe gehoben.

„Symphonies Of  The Night“ so der Titel ist eine Ansammlung an faszinierenden Tracks, mit denen „Leaves Eyes“ ja noch nie geizten.
„Hell To The Heavens“, der als Opener auserkoren wurde, gibt diesbezüglich eindrucksvolle Einblicke in das was den Hörer in der kommenden, knappen Stunde erwartet.
Wer die Musik der Band kennt, weiß um die elfengleiche Sopranstimme von „Liv Kristine“, die jedem Song ihren eigenen Stempel aufdrückt.
Doch auch Growl-Experte „Alex Krull“, dessen Name schon seit den 90ern Gewicht in der Szene hat sorgt mit seinen düsteren Ausbrüchen immer wieder für einen gekonnten Gegenpart, der ansonsten so lieblichen Vocals von „Liv“.
Die recht düstere Atmosphäre zieht sich durch das gesamte Album, zu dem auch das Cover-Artwork, auf dem unheimliche Gestalten, die sich um die ehemalige „Theatre Of Tragedy“ Sängerin tummeln sehr gut zu passen scheint.
Stücke wie „Fading Earth“, „Symphonies Of The Night“ , “Galswintha”, oder “Ophelia” zeigen die Band in Höchstform und machen aus diesem Werk ein erstklassiges Ergebnis und wer sich für die Limited Edition im Digi-Pack entscheiden sollte, der wird mit 2 zusätzlichen Bonustracks belohnt, die alle beide ihr Daseinsberechtigung voll und ganz verdient haben.
Während der erste mit „Eileen’s Ardency“ ein Duett von „Liv Kristine“ mit ihrer Schwester „Carmen Elise Espenaes“ ("Midnattsol") beinhaltet, handelt es sich beim zweiten um eine Coverversion des „Depeche Mode“ Hits „One Caress“, welcher absolut überzeugend umgesetzt wurde.

Hatte ich schon von Anfang an einen Hang zu „Leaves Eyes“, wurde dieser immer weiter gefestigt, je mehr sie veröffentlichten und spätestens jetzt haben sie mich mit „Symphonies Of The Night“ völlig in Beschlag genommen, sodass ich mich nun auf kommende Konzerte der Band freuen kann, auf welchen natürlich ein paar neue Songs live vorgestellt werden sollten.
Bis dahin werde ich mir dieses beeindruckende Werk sicherlich noch oft anhören.

Note: 1,5





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