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Leaves Eyes - King Of Kings - Review
Wenn um es die mythische Welt der Nordmänner geht, hatten Leaves Eyes ja schon immer das absolute Händchen für ergreifende Lyrics, verpackt in hymnenhaften Songs.
Mit ihrem neuen Werk „King Of Kings“ schreiten sie auf diesem Pfad konsequent weiter.
Nach „Symphonies Of  The Night“, ihrer letzten Veröffentlichung nun also ein erneutes Epos dieser großartigen Band.

Inhaltlich befasst sich „King Of Kings“ mit der Legende des ersten Königs von Norwegen „Harald Fairhair“, die tausend Jahre zurückreicht.
Mit einer Einleitung, die sich auch auf einem Soundtrack eines jeden Wikingerfilms bestens machen würde, wird man in die Zeit der nordischen Schlachten wie z.B. die am Hafrsfjord versetzt.
Sowohl romantisch, als auch düster arrangiert wird der Hörer gefangengenommen von einer Musik, die jenseits von irgendwelchem Einheitsbrei auf unbeschreibliche Weise aufhorchen lassen.
Leaves Eyes haben diesmal wirklich alle Register gezogen was man sowohl beim Intro, als auch beim darauffolgenden Titelstück hört.
Sowohl gigantische Chöre (London Voices), als auch das unter der Leitung von Victor Smolski eingesetzte White Russian Symphony Orchestra leisten großartiges und stützen meine These, es hier fast schon mit einem Soundtrack zu tun zu haben merklich.
„Halvdan The Black“ erzählt die Geschichte von Haralds Vater, dem auch nachgesagt wird, ein Sohn Odins zu sein.
Dieser Song war als erster Appetithappen vorab veröffentlicht worden und machte sofort klar, auf was sich die Fans und Freunde des symphonischen Metals einzustellen haben.
Ein unglaublich energetischer Track, der es immer wert ist laut gehört zu werden.
Genauso wie auch das nachfolgende „The Waking Eye“.
Zwar eine Spur sanftmütiger, doch keinesfalls schlechter als das Stück davor präsentiert es sich mit einer Gänsehautgarantie.
Auch das Instrumentale „Feast Of The Year“, als auch das anschließende „Vengeance Venom“ profitieren von dieser Mystik und lassen den Hörer weiter auf den Pfaden der norwegischen Vergangenheit.
Die Lyrics von „King Of Kings“ lesen sich wie ein Geschichtsbuch.
So ist es auch bei weiteren Stücken wie „Edge Of Steel“, bei welchem übrigens Gastsängerin Simone Simons von Epica mit von der Partie ist, sowie „Blazing Waters“, oder auch Swords In Rock“.
Ausnahmslos alle Songs auf diesem Meilenstein sind großartig ausgetüftelt und schreien förmlich danach, mehr als nur einmal den Hörer gefangen zu nehmen.

Leaves Eyes haben es nach ihrem schon unglaublich gelungenen Vorgänger „Symphonies Of The Night“ geschafft zu zeigen, dass sie noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht haben.
Jedoch haben sie es mit „King Of Kings“ geschafft, mich für sehr lange Zeit in ihren Bann zu ziehen, denn dieses Werk verdient es wahrlich, mehrere Male hintereinander verköstigt zu werden.
Denn so wird dem Hörer dann auch allmählich klar, welche Tragweite dieses Album überhaupt erreicht.
Hierfür kann es nur eine Note geben…

Note: 1



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