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Lacrimosa - Rockfabrik Ludwigsburg, 14.10.12
 
Der Name „Lacrimosa“ steht schon seit vielen Jahren für feinsten Sound der schwarzen Szene.
Mit neuem Album, in diesem Falle „Revolution“ bewaffnet, sind „Thilo Wolff“ und seine Band derweil auf großer Tour und machten auch in der Rockfabrik in Ludwigsburg Halt, um ihr neues Werk zu präsentieren.
Doch wer dachte, er bekommt hier ein handelsübliches Konzert mit Vorband und Eineinhalbstunden Gig des Headliners serviert, sah sich gewaltig im Irrtum, denn einen Support suchte man an diesem Abend vergeblich.
Dafür legten „Lacrimosa“ mit einer gut Dreistündigen Show dermaßen los und ließen keine Fragen, bezüglich einer satten Setlist offen. 


Ganz im Stile früherer Livedarbietungen begannen „Thilo Wolff“ und seine Musiker auch diesmal mit einem meiner absoluten All-Time Faves „Ich bin der brennende Komet“.
Es war schon ein ergreifendes Gefühl, die Band nachdem ich sie ganze 13 Jahre nicht mehr live sah, so derart agil und wie immer höchst professionell erleben durfte.
Zu der Setlist im Einzelnen kann man eigentlich nur sagen, dass sie ausgewogener nicht hätte sein können.
So bekam man sowohl die von mir so sehnlichst erwarteten älteren Stücke wie das göttliche „Schakal“, welches sich in bester Gesellschaft mit „Alles Lüge“, „Tränen der Sehnsucht“, „Alleine zu Zweit“, „Stolzes Herz“, „Ich verlasse heut dein Herz“, „Am Ende stehen wir zwei“, „Not Every Pain Hurts“, „Der Morgen danach“ und dem wohl härtesten 
Titel von „Lacrimosa“ mit dem Namen „Copycat“ befand serviert, 
als auch aktuelleres
 Material wie die angenehm einfühlsam und vortrefflich dargebrachten
 Stücke „Malina“, „Mandira Nabula“, 
„Lichtgestalt“, „A Prayer For Your Heart“,
 „Apart“, „Ohne
 dich ist alles nichts“ und „Feuer“.
Selbstverständlich wurde natürlich auch das vor kurzem erschienene Werk „Revolution“ mit nicht weniger als 7 Songs bedacht.
Im Einzelnen waren dies „Feuerzug“, „If The World Stood Still Stay“, „Irgendein Arsch ist immer unterwegs“, „Refugium“, „Weil du Hilfe brauchst“, „Rote Sinfonie“ und „Revolution“, die erstaunlich gut (wie eigentlich nicht anders zu erwarten) mit dem Rest des Programms harmonierte.
Es versteht sich beinahe von selbst, dass es wohl zuviel des guten gewesen wäre, dieses monströse Material auf einmal durchzuziehen.
So machte die Band nach ihrem wohl bekanntesten Titel „Stolzes Herz“ auch eine wohlverdiente Pause, in der es sich „Thilo Wolff“ jedoch nicht nehmen ließ, am Merchstand voll und ganz für seine Fans da zu sein und massenhaft Autogramme zu geben.
Mit insgesamt 3 Gongschlägen, die im Abstand von ein paar Minuten erklangen, wurde das Publikum darüber informiert, wann sie sich wieder vor die Bühne begeben musste, um ja nichts von der Show zu verpassen.
Eine wundervolle Idee mit dieser überlangen Show, denn innerhalb eines Gigs mit soviel herrlichen Stücken dieser grandiosen Band beschenkt zu werden, ist schon etwas Besonderes.

Nachdem die letzten Klänge in der Rockfabrik verklangen, lichtete sich das Publikum in der Gewissheit, etwas Geniales erlebt zu haben.
Eines hab ich mir zumindest danach gleich geschworen und zwar, dass sicherlich nicht wieder unglaubliche 13 Jahre ins Land ziehen, bevor ich „Lacrimosa“ wieder live erleben darf.
Ein unvergessliches Erlebnis und das sicher nicht nur für mich!

Pics by Hobbit Hauser



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Kommentare

by Hobbit Hauser am 02.11.2012 - 12:13
Ja es schön geschrieben wie immer
Stefan mach weiter so