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Lacrimas Profundere - Antiadore - Review
Seit 20 Jahren schleichen “Lacrimas Profundere” nun schon durch die dunklen Gewölbe des Gothic Rocks und erfreuen ihre Fans immer wieder mit starken Veröffentlichungen.
So auch im Falle ihres nun anstehenden neuen Werks „Antiadore“, welches wie immer unverwechselbar ihren Stil zu Tage bringt.
Und genau dieser Stil ist es, der mich schon immer faszinierte, denn es ist bei Gott nicht einfach, solch düstere, ja fast schon herzzerreißend depressive Passagen in so derart kraftvollen und vor Energie eigentlich nur so strotzenden Songs zu packen, dass man beim Hören einem ständigen Wechselbad der Gefühle ausgesetzt ist.

Genau diesem Wechselbad ist es denn auch zu verdanken, dass „Antiadore“ erneut auf ganzer Linie brillieren kann.
Rockige Stücke verbinden sie gekonnt mit schwermütigen Balladen, die dafür sorgen, dass sich der Hörer vollkommen in diesem Sound verliert.
Als Anspieltipps irgendeinen Song herauszupicken, ist denkbar schwer, da die Band es tatsächlich wieder einmal geschafft hat, dass es mir keineswegs leicht fällt, einen herauszupicken.
Deshalb lasst euch einfach von solch amtlichen Nummern, wie dem Opener My Release In Pain“, dem Titelsong „Antiadore“, oder dem gefühlvoll und doch harten „My Chest“ verzaubern und ihr werdet erfahren, warum es mir schwer fällt, einzelne Stücke heranzuziehen, um dieses Album der Hörerschaft näherzubringen.
Und auch wenn sich die Stimme von Sänger „Rob Vitacca“ manchmal etwas nach „Ville Valo“ von „HIM“ anhören mag, verfügt sie doch immer über genug Eigenständigkeit, um nicht mit dem Schmusesänger aus dem Norden verwechselt zu werden.
Zudem sorgen die Songs sowieso schon dafür, denn das bekommen „HIM“ definitiv nicht mehr hin, dass man bei ihren Stücken noch vor Ehrfurcht erstart.

Es bleibt natürlich jedem selbst überlassen, ob diese Ehre dafür „Lacrimas Profundere“ zuteil wird, oder nicht.
Ich für meinen Teil bin mal wieder hin und weg von ihrer Veröffentlichung und hoffe, dass „Antiadore“ auch viele andere glücklich machen wird.
Ich würde mich sogar ganz weit aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass die Band hiermit ihr bisheriges Meisterstück abgeliefert hat.
Diese Meinung ist aber natürlich nur meine, hoffe jedoch, dass sich noch einige dieser anschließen werden.
Deshalb einfach anchecken und angenehm düstere Träume!!!
 
Note: 2



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