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Judas Priest + Ufo - Stuttgart Schleyerhalle, 14.12.2015

Wie sagt Sänger Rob Halford immer so schön?!
„Priest Is Back!“
Und das konnte man auch diesmal wieder wörtlich nehmen, denn was JUDAS PRIEST auf ihrer aktuellen Redeemer Of Souls Tour wieder wieder auf die Bühne zauberten, war wieder eine ganz große Nummer.
Mit im Gepäck hatten sie die nicht minder bekannten Herren von UFO, die ebenso wenig aus der Musikwelt wegzudenken sind wie PRIEST auch.
Einem gepflegten Retro-Abend (zumindest ansatzweise) stand also nichts im Wege.

 

Und so begannen UFO dann auch um 20:00 Uhr mit ihrem Set, der nicht nur aus Classics wie z.B. „Rock Bottom“, oder dem unzerstörbaren „Doctor Doctor“ bestand, nein auch ihr aktuelles Album „A Conspiracy Of Stars“ schaffte es mit den beiden daraus gespielten Stücken „Messiah Of Love“ und „Run Boy Run“ ins Rampenlicht.
Meiner Meinung nach ein sehr gelungenes Album, aber das nur am Rande erwähnt.
Doch natürlich lebt auch eine Band wie UFO von ihren Meisterwerken der Vergangenheit und so war es natürlich auch unabdingbar, dass sie Songs wie „Lights Out“ und „Let It Roll“ nicht vernachlässigten und sie ebenfalls einen Platz auf der Setlist erhielten.
Mit einer Spielzeit von gut einer Stunde darf ich sagen, war ich doch recht positiv überrascht, denn schließlich ist dies nicht Gang und Gebe, selbst wenn die Vorband UFO heißt.
So verdiente ihre insgesamt 10 Stücke umfassende Setlist auch den gebührenden Respekt und man konnte sich so langsam auf den Headliner des Abends einstellen.

 

Nachdem aus den Speakern „War Pigs“ von BLACK SABBATH so allmählich verklang und dem Song „Battle Cry“, der ebenfalls noch vom Band kam, wich konnte man auch langsam erahnen was auf einen zukam.
Zwar war die Bühne noch mit einem Vorhang, auf dem der übergroße JUDAS PRIEST Schriftzug prangerte verhüllt, doch mit „Dragonaut“ vom aktuellen Album „Redeemer Of Souls“ fiel er und die Show konnte beginnen.
Es war zwar etwas enttäuschend, solch eine sehr überschaubare Anzahl an Fans in der Schleyerhalle zu sehen (gerademal um die 4000 zahlende Gäste), doch die Herren um Sänger Rob Halford schien das nicht im geringsten zu stören, denn bei ihrer Show hatte man von Beginn an den Eindruck, dass sie den Fuß permanent auf dem Gaspedal hatten.
Genauso wie bei UFO zuvor, können auch PRIEST von einer unfassbar großen Anzahl an Classics profitieren und damit die Fans dies auch nicht vergessen würden, kamen mit „Metal Gods“, „Desert Plains“ und „Victim Of Changes“ auch gleich drei ganz große Kaliber auf das Publikum hereingebrochen.
Es ist ja nun wirklich kein Wunder, dass diese Perlen der Musikgeschichte dementsprechend aufgenommen, bevor mit „Halls Of Valhalla“ ein weiteres Mal der Blickwinkel auf das neue Werk „Redeemer Of Souls“ gelenkt wurde.
Mit „The Rage“ und „Turbo Lover“ verwiesen sie schnell auf ihre Meisterwerke „British Steel“, sowie „Turbo“, ehe mit dem Titelsong ihres aktuellen Langeisens erneut die Neuzeit zu Ehren kam.
Doch danach waren es nur noch die Classics, welche die Setlist des Abends bestimmten.
„Beyond The Realms Of Death“, „Screaming For Vengeance“, “Breaking The Law” und “Hellbent For Leather” bestimmten die Zeit bis zum regulären Ende des Gigs, was natürlich nicht bedeutete, dass sich die Priester danach schon verabschiedeten.
Vielmehr drehten sie im Zugabenteil mit „The Hellion“ und „Electric Eye“, gefolgt von „You’ve Got Another Thing Coming“, „Painkiller“ und „Living After Midnight“ noch einmal so richtig auf, bevor sich mit „The Beginning Of The End“ (wiederum auf dem aktuellen Werk „Redeemer Of  Souls“ zu finden), welches als Outro diente und vom Band kam, die Band endgültig verabschiedete.

 

Trotz der verhaltenen Zuschauerzahl hatte JUDAS PRIEST alles gegeben und bewiesen, dass sie nicht zu Unrecht ganz oben mitspielen.
Es passte einfach alles.
Und mal ganz ehrlich, bei solch einer Anhäufung von erstklassigem Material, was kann da noch schiefgehen?!

Pics by Frank Hameister

 




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