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Classics

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Classics
Classics - Klassiker... wer kennt sie nicht?! Alben die Weltruhm erlangten. Kompositionen, die unsterblich sind. Melodien, die Generationen bewegen und in ihren Bann ziehen. Alben, die unsterblich sind...
Hier präsentieren wir eine kleine Auswahl davon!




JUDAS PRIEST - British Steel
Judas Priest sind wohl die einflußreichste Band des Metal.
Bandlogo, Plattencover, Gitarrensound und Songtitel wurden zig-fach kopiert und verwendet.
Sinner, Exciter, Running Wild, Tyrant, Rage, Steeler, Anvil, alles Songtitel die zu Bandnamen wurden.
Dabei begann die Band 1974 eigentlich als progressive Psychodelic-Band. Erst mit den Alben "Stained Class" und "Killing Machine" (beide 1978) ging es in Richtung Metal. Als auf Ihrer Support-Tour '79 für AC/DC, das neue Leder-und-Nieten Outfit, sowie die härteren Songs gut ankamen, entschied man sich in Japan ein Live-Album aufzunehmen - "Unleashed In The East". Dieses gehört auch heute noch, mit "If You Want Blood, You Got It" (AC/DC) und "No Sleep Till Hammersmith" (Motörhead) zu den wichtigsten Live-Platten des Genres.
Gemeinsam mit Motörhead (auch schon seit Mitte der 70er aktiv) machte man sich zum Vorreiter und Wegbereiter einer Vielzahl neuer junger britischer Metal-Bands.
Mit "British Steel" veröffentlichten Judas Priest ihr härtestes, kompromisslosestes und bis dahin erfolgreichstes Album (Goldstatus). Kurze Songs (nur die letzten drei Lieder sind deutlich über vier Minuten), einfache, eingängige Riffs, hymnenhafte Refrains, messerscharfe Gitarren und zwei Solo-Gitarristen die sich ergänzten wie eineiige Zwillinge.
"Breaking The Law" macht gleich klar worum es geht. Das Biker- und Outlaw Image passt perfekt. Bis heute wurde und wird der Song immer wieder gecovert und gilt als Hymne für viele Motorradclubs. In die gleiche Kerbe haut das schnelle "Rapid Fire". Der midtempo Song "Metal Gods" nimmt etwas das Tempo raus, grooved aber herrlich im Achtel-Rhythmus und erklärt sich selbst.
Mit seinem Schlagzeug Solopart ist "United" die Hymne mit Mitsing-Part und zeigt deutliche parallelen zu Queens "We Will RockYou".
Zu Beginn der zweiten Seite gleich ein geniales Riff und passender Refrain. Gitarrist Glenn Tipton nervte bei den Aufnahmen damit die ganze Nacht Rob Halford, der am nächsten morgen den passenden Titel parat hatte: "Living after midnight". Der 5 Minuten lange Song "You Don't Have To Be Old To Be Wise" wirkt etwas zu lang. "The Rage" geht wieder in die progressivere Ecke der 70er. Zwar singt Rob hier nicht in den höchsten Tönen (die ihn berühmt gemacht haben) aber mit seiner ausdrucksstarken und charismatischen Stimme dominiert er den Song.
Zum Schluss "Steeler" (Rasermucke), aufsteigen und losfahren bis zum Horizont, wie es uns Mr. Halford auf der Bühne mit seiner Harley vormacht.
Dieses Album ist gestopft voll mit genialen Metall-Riffs und dient jedem angehenden Metal-Gitarristen als übungsvorlage. Bei genauem hinhören wird man vieles bei anderen Bands wieder entdecken.
Die Faszination für Judas Priest und diese Platte kann ich letztlich nur schlecht erklären. Sei es der genial charismatische Sänger Rob Halford, oder das beste Gitarren-Duo Tipton/Downing, oder die Songs, oder einfach das Image und die von Ihnen geschaffenen Charaktere.
Als Teenager habe ich jedenfalls überall den Judas-Schriftzug hingekritzelt und würde mich freuen, wenn der heute noch auf meiner Schulbank steht.

From an unknown land and through distant skies came a winged warrior. Nothing remained sacred, no one was safe from the Hellion as its battle cry...
Screaming For Vengance


Toralf


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Kommentare

by motörface am 25.05.2005 - 14:04
Tut mir leid wenn ich das so pubertär sage, aber: Geil!GEIL!Geil! Ich liebe dieses Album (wie auch so manches andere Album dieser Band)! :bang: :bang: :bang:

by Hellfire-Franky am 10.03.2006 - 15:23
:bang:booaahhh,du hast mir aus der seele gesprochen ,ich mus sagen ich höre das Album heute noch und ich habe es als LP und CD
es kracht immer noch rein und das nach "Zwanzig "jahren der Hammer
absolut gigantisch
wenn ich "Ice" zitieren darf United we stand