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Jaded Star - Memories From The Future - Review
Nachdem Sängerin Maxi Nil die österreichischen Visions Of Atlantis verlassen hatte, war sie in keinster Weise untätig, sondern formierte zusammen mit Basser Babis Nikou (Astral DNA, Opened Paradise, Dia Mageias), ex-Iced Earth Drummer Rafael Saini und Wardrum/Horizon’s End Gitarrist Kosta Vreto die Band Jaded Star, deren Debüt nun in Form von Memories From The Future vorliegt.

Als allererstes muss ich mal anmerken, dass hier das Wort Debüt keinesfalls gleichzusetzen ist mit dem was einem manchmal so unterkommt.
Vielmehr hat es der Hörer hier mit einem derart professionell erarbeiteten Album zu tun, dass man nicht mal ansatzweise darauf kommen könnte, es hier mit einem Erstlingswerk einer Band zu tun zu haben.
Die Songs strahlen eine unglaubliche Perfektion aus, so dass ich auch nach mehrmaligem Durchhören überhaupt keinen Lückenfüller finde, was mich doch schon fast erschreckt.
Wenn ich mir dann andererseits die Namen der Mitglieder noch einmal vor Augen führt, ist es wiederrum fast klar, dass so ein Werk dabei herauskam.
Ich könnte jetzt einzelne Songs wie z.B. „The Mask“, „Keep On Fighting“, „Stars“, oder „In Memory“ hervorheben, würde somit den anderen Stücken damit aber sicherlich Unrecht tun.
Deshalb tut man gut daran, das Album in einem Rutsch anzuhören.
So entfaltet sich die Klasse der Stücke auch besser und bleiben so nachhaltig in den Köpfen der Hörer hängen.
Die Produktion ist ebenfalls nicht zu verachten, sodass man auch hier ein Häkchen dahinter machen kann.
Was mich jedoch letztendlich am meisten freut ist, dass Maxi nach ihrem Ausstieg bei VOA nicht in der Versenkung verschwunden ist, sondern zwar nicht wie Phönix aus der Asche erstieg, aber zumindest mit ihren Jungs von Jaded Star beweist, dass auch weiterhin mit ihr zu rechnen ist.
Ich persönliche halte nämlich sehr viel von ihrer Sangeskunst, die sich in einem Bereich bewegt, der so angenehm ist, dass man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl hat, ihre Stimme wirke deplatziert.

Für ein Debüt haben Jaded Star die Latte verdammt hoch gelegt, sodass ich jetzt schon gespannt bin, ob sie dies mit ihrem nächsten Werk noch irgendwie toppen können.
„Memories From the Future“ ist zumindest für mich ein aussagekräftiges Album geworden und hoffe, dass dies noch sehr viel mehr auch so sehen.

Note: 1,5



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