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Interview mit Ravenlord
Mit Descent To The Underworld hat die relativ neue Band Ravenlord ein sehr heißes Eisen im Feuer, welches langsam aber sicher auf immer größeres Interesse stößt. Somit war für mich klar, der Band einige Infos zu entlocken, die sie auch bereitwillig herausgaben. Hier das komplette Interview mit Sänger Csaba Zvekan von Ravenlord. Viel Spaß beim Lesen!

Hallo und danke dass du etwas Zeit für dieses Interview gefunden hast.
Für all die Unwissenden unter uns stelle doch bitte die Band Ravenlord erstmal kurz vor.


Hallo Heavy Metal Heaven, erst Mal möchte ich mich für euer Interesse an RAVEN LORD bedanken. Als ich in 2011 die Band Killing Machine verlassen habe war ich hungrig für mehr Heavy Metal. Glücklicherweise habe ich im März 2011 den Axel von ROCK’N GROWL Management kennengelernt. Wir wurden schnell Freunde und haben dann auch gleich einen Management Vertrag zusammen ausgetüftelt. Nachdem wir nach Lösungen für mich gesucht haben, sind wir zum dem Entschluss gekommen, dass es das beste sei wenn wir eine neue Band für mich Gründen. Gesagt getan ein Name musste her und die Geburtstunde für RAVEN LORD hatte am 23 März 2011 geläutet. Es fing an mit Stefan Lindholm einem Gitarristen aus Schweden dann mit Jamie Mallender für den Bass aus England. Larry Paterson aus Neuseeland wohnhaft aber in London für die Drums und George Karafotis aus Griechenland für die Rhythmus Gitarren und damals noch Pontus Larsson für die Keyboards. Während der End-Produktion im Mix verließ Stefan die Band. Bei Pontus wussten wir, dass er keine Tour mitmachen kann. Wir haben deshalb Alessandro Duo aus Italien dazugeholt. Bei der Lead Gitarre musste ein richtiger „Shredder“ her also hab ich mich direkt beim „Shredlord“ Joe Stump gemeldet. Es ging dann alles sehr schnell, als er die Vocals gehört hat war er sofort dabei. Später kam Rich Smith aus England an den Drums dazu.

Ihr habt ja mit Descent To The Underworld unlängst euer Debüt veröffentlicht. Wie zufrieden seid ihr bis jetzt mit den Reaktionen darauf?

Wir sind sehr Glücklich. Nie hätten wir gedacht, dass das Album so einschlägt. Eigentlich wollten wir nur schnell eine Platte machen, damit wir Live spielen können. Also quasi ein Vehikel für Live Konzerte.

Ihr spielt ja den traditionellen Heavy Metal, gepaart mit etwas Power Metal. War es von Anfang an klar, dass nur dieser Stil für euch in Frage kommt, oder kamen diesbezüglich auch andere Reaktionen aus der Band?

Für mich war im Vorfeld schon alles klar wie ich die Sache Produzieren wollte. Ich habe ja eine Mischung DIO-HALFORD Stimme also wenn die Gitarren zu Standard Metal sind. Dann könnte es sein, dass es eine weitere Judas Priest Kopie sein wird. Das wollte ich nicht. Mit Neo-Klassischen Einflüssen, also mit der Wahl des Gitarristen habe ich die Sache natürlich eigen gemacht. Denn diese Kombination ist eher selten. Es hat lange Diskussionen mit Stefan gegeben, da dieser ein sehr Progressiven Style spielt. Ich musste bei ihm mit Adam und Eva anfangen und viele seiner Muster komplett verändern. Das ganze sollte ja auf meine Stimme und Lyrics aufbauen. Das hat schon viel Zeit gekostet. Fast wäre das Album eine Instrumental Platte geworden mit ein wenig Gesang. Zum Glück habe ich mich am Ende durchsetzen können.  

Für die Produktion habt ihr ja Fredrik Nordström verpflichtet, der versierten Metal Fans sicherlich nicht unbekannt sein dürfte, da er schon Alben von Bands wie At The Gates, In Flames, oder Opeth veredelt hat. War es für euch von Anfang an klar mit ihm zusammenzuarbeiten?

Nein, im Gegenteil. Am Anfang wollte ich das noch selber mixen. Gott sei Dank, hat mir mein Management ein paar Namen zugeworfen von denen ich den Fredrik Nordström ausgewählt habe. Wir hatten sehr viel Glück denn er hatte nur einen Slot im Sommer 2012 frei und das haben wir uns nicht entgehen lassen.

Wie lange wart ihr denn insgesamt an Descent To The Underworld zugange?

Wir hatten ja mehrere Rückschläge im Line-Up, deshalb hat sich das ganze über 18 Monate gezogen. Im Moment arbeiten wir mit Joe Stump schon am 2. Album.

Das Album wurde ja über Mausoleum Records veröffentlicht. Mit diesem Namen verbinde ich ja viele großartige Veröffentlichungen vor allem in den 80ern. Wie kam denn der Kontakt mit dem Label zustande?

Das Raven Lord Management „Rock N Growl“ hatte uns Mausoleum Records unter anderem vorgeschlagen. Schlussendlich war es mein Bauchgefühl das Mausoleum ausgewählt hat. Der Labelboss kannte meine Stimme von der KILLING MACHINE Zeit und war gleich hellauf begeistert. Das Label gibt es schon seit 30 Jahren. Also dachte ich mir irgendetwas machen die ja Richtig.
 
Besteht in naher Zukunft denn mal die Chance, euch auf deutschen Bühnen live erleben zu dürfen?

Ja ,Natürlich. Das Interesse für RAVEN LORD seitens der Fans und Presse ist groß. Wir müssen nur die Festival Promoter und Club Besitzer davon überzeugen das sie uns buchen. Die Band ist neu und die Platte ist letzen Monat erschienen. USA, ITALIEN und ENGLAND schreien nur so nach Konzerten.

Habt ihr schon Ideen für das nächste Album in euren Köpfen, oder lasst ihr euch diesbezüglich noch etwas Zeit?

Oh ja. Wir sind schon fleißig an den Songs für das 2. Album. Wir wollen Jedes Jahr eine Veröffentlichung. Keine Megaprojekte die sich zwei Jahre hinziehen lassen. Also nix da mit Dornröschenschlaf und auf Lorbeeren ausruhen. Ran an das zweite Album und diesmal mit dem „mighty Shredlord“ JOE STUMP.

Was kann man denn in Zukunft von Ravenlord erwarten?

Summer Shows, sprich Festivals, Tour im Herbst, Video der neuen Single, Album, Studio, dann folglich das Release der Zweiten Platte. Und dann fängt die ganze Sache von vorne an mit Summer Shows ... etc
 
Wir haben hier in unregelmäßigen Abständen immer wieder mal eine Kotzecke, in der die Musiker gerne mal ihren seelischen Ballast abladen dürfen. Was stinkt, oder gefällt euch zurzeit besonders im Bereich des Musikbusiness?

Mir gefallen die Fans von Heute ungemein. Nicht nur sind sie mit dem Metal Genre absolut vertraut. Sie kennen auch die Urväter Ihrer Musik in und auswendig. Deshalb ist es uns auch möglicherweise Gelungen der Masse etwas zu Präsentieren das „quasi“ nicht neu war. Ich bin sehr stolz auf unsere Teenager und Metal- Jugend, denn es sind genau diese die an die Metal Festivals und Club Shows von Heute kommen.  

Leider sind wir auch schon wieder am Ende dieses Interviews angelangt. Gibt es noch ein paar letzte Worte, die Ravenlord gerne ihren Fans und Freunden der harten Musik ans Herz legen würden?

RAVEN LORD spielt am 22 Juni in Tongeren in Belgien am R-MINE Metalfest. Weitere Festival Termine und Shows werden in Kürze bekannt gegeben, für den Herbst ist eine EU Tour geplant.

Dann sage ich im Namen unserer Leser und meiner Wenigkeit mal Danke für dieses Interview und möchte euch noch viel Erfolg und vor allem Spaß für die Zukunft wünschen.

Ich bedanke mich im Namen der Band RAVEN LORD. Ein großes Dankeschön geht auch an unsere Fans, Leser und Unterstützer. Ohne euch gäbe es ganz bestimmt kein RAVEN LORD. Vielen Dank!






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Kommentare

by peter am 13.03.2013 - 21:51
Great interview