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Ingrimm - Henkt Ihn! - Review
Manchmal haben Sängerwechsel auch etwas für sich und müssen nicht gleich mit dem Untergang des Abendlandes verglichen werden.
Siehe z.B. im Falle der aus Regensburg stammenden Mittelalter/Metalband „Ingrimm“ (auch wenn es diesbezüglich wohl kontroverse Diskussionen im Internet gab).
Nachdem Ex- „Clusterhead“ Frontmann „Rene“ mit an Bord ist, kehrte nun wieder Frieden ein im Hause „Ingrimm“ und solchermaßen konnte man sich völlig auf neues Material konzentrieren, welches nun in Form von „Henkt Ihn!“ auf uns zukommt.

Wer die Band schon kennt, der darf sich freuen, dass der Sängerwechsel nicht zu einem Stilbruch führte, sondern auch diesmal kommen wieder erstklassige Stampfer wie aus der Kanone geschossen, die den Hörer wahrlich umwerfen.
Hierzu zitiere ich gerne einen Auszug aus dem Infoblatt zum neuen Werk:
„Donnernde Drums, grollender Bass und kompromisslos harte Gitarrenriffs bilden erneut das Fundament für harmonische Melodien, vorgetragen auf mittelalterlichen Instrumenten, wie Dudelsack und Drehleier“.
Besser kann man es kaum beschreiben, weshalb ich diese Info so auch gerne stehenlassen möchte.
Was jedoch neu ist, ist der Einsatz einer Geige, die „Bine“ vortrefflich zu spielen weiß und somit den Songs noch etwas mehr Würze verleiht.
Beim Hören der 10 Stücke auf „Henkt Ihn!“ bin ich wahrlich überwältigt und würde man mich fragen, welchem Titel ich denn nun am ehesten den Vortritt geben würde, wäre ich mir nicht sicher, welcher dies denn nun würde.
Egal ob man sich dem „Henker“ hingibt, „Asche auf mein Haupt“ für sich gewinnt, ein „Eiskalter Wind“ dich streift, die „Sanduhr“ dir die Zeit vorgibt, oder dich ein „Engel“ heimsucht, man ist permanent der Meinung, die Songs würden dir aus der Seele sprechen.
Eingebettet in schnellen Tracks, sowie auch im Mid-Tempo und sogar teilweise balladesk angesiedelt, hat man hier die volle Auswahl und kann sich so dem Liedgut völlig hingeben.

Ob einem weiteren Verweis aus dem Infoblatt, der darauf hinweist, dass auf „Henkt Ihn!“ kaum Wünsche offen bleiben und mit „Ingrimm“ ein frischer Wind durch die verstaubten Hallen der Metal-Szene weht ohne Wenn und Aber zugestimmt werden kann, darf wie immer jeder für sich selbst entscheiden.
Ich jedoch bejahe diese Aussage gerne.

Note: 2



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