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Infernal Tenebra - New Formed Revelations - Review
Wenn man sich die Biographie der kroatischen Death Metal Band “Infernal Tenebra” mal zu Gemüte führt, stellt man sehr schnell fest, es hier sicherlich weder mit einer Anfängerband noch mit irgendwelchen Hinterwäldlern zu tun zu haben.
Schließlich schleicht die Truppe schon seit 1999 durch die Metal Szene.
Anfänglich noch im Black Metal verwurzelt, änderte sich ihr Stil langsam aber sicher in Richtung Death Metal, den sie nun recht beachtlich zelebrieren.

Wer sich beim Hören von Songs wie dem Opener „Entropia“, „The Art Of Survival“, „Happily Depressed“, oder „Damage Control“ verwirrt am Kopf kratzt und sich die Frage stellt, warum zum Einen die Stücke so beachtlich produziert und zum Anderen mit einem recht skandinavischen Touch behaftet daherkommen, der wird sich in der Antwort bestätigt fühlen.
Kein geringerer als „Jens Bogren“, der schon Alben amtlicher Flagschiffe wie „Kreator“, „Amon Amarth“, „Paradise Lost“ und „Soilwork“ (um nur einige zu nennen) zu besserem Klang verhalf, lieferte hier beste Arbeit im Mix und Mastering ab.
Diese Arbeiten fanden in den „Fascination Street Studios in Schweden statt.
Ob das nun wirklich der Grund für die skandinavische Ausrichtung der Mucke ist, kann jeder für sich selbst überlegen und entscheiden.
Fest steht allerdings, dass sämtliche Tracks ordentlich Schub besitzen und wohl keinen Fan des knochentrockenen Death Metal wirklich enttäuschen dürfte.
Daher ist es sicher nicht zu hochgestochen, wenn in der Biographie geschrieben steht, dass wohl jeder Metal Fan in Kroatien die Band kennen würde.
Sicherlich sprechen wir hier jetzt zwar nicht von einzigartigem und noch nie dagewesenen Death Metal mit leichtem Thrash Einschlag, doch haben die Songs durchweg Potential und machen mächtig Lust, die Matte (wenn noch vorhanden) kreisen zu lassen.

So kann man „New Formed Revelations“ dementsprechend auch nichts schlechtes nachsagen.
Infernal Tenebra“ habe ein ordentliches Teil abgeliefert und dürfen sich nun auf hoffentlich viele positive Reaktionen freuen.
Ich als Metal Fan, der Lust auf Death Metal haben muss, um ihn zu hören, werde mich aber definitiv hin und wieder für dieses Album entscheiden, wenn mir die Welt mal wieder so richtig auf den Sack gehen sollte.

Note: 2,5

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