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Hypocrisy - End Of Disclosure - Review
Einer der wohl größten Workaholics im Musikbusiness, “Peter Tägtgren” kommt mit seiner Stammband „Hypocrisy“ zurück, um seinen Fans das nunmehr zwölfte Studioalbum zu kredenzen.
Gute 4 Jahre mussten diese auf  „End Of Disclosure“, so der Titel des neuen Longplayers warten.
Doch gelohnt hat sich das ungeduldige Hin und Herlaufen allemal, denn auch diesmal bekommt der Hörer wieder das volle Paket gereicht.

Der Titelsong und Opener des Rundlings konnte ja schon im Vorfeld auf diversen medialen Plattformen begutachtet werden und verwies auf ein großartiges Langeisen.
Wie sehr sich das jedoch bestätigen würde, davon kann man sich dann bei den 8 noch ausstehenden Songs bestens ein Bild machen.
Denn bereits beim folgenden „Tales Of Thy Spineless“, geht es in eine völlig andere Richtung als beim noch eher getragenen Titeltrack.
Mit derben Blastbeats beginnt der Song und sprüht nur so vor Aggressivität, während das nächste Stück „The Eye“ wiederum einen Gang zurückschält, jedoch mit seiner Kreativität keinesfalls hinter dem Berg bleibt.
Mit dem darauffolgenden „United We Fall“ findet sich zwar schon die letzte richtige schnelle Nummer auf dem Album, doch das ist bei Gott kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, denn wer bei brachialem Liedgut, der Marke „Hell Is Where I Stay“, „When Death Calls“, oder dem abschließenden „The Return“ nicht wie ein Angebrannter durch seine Bude stampft, der verdient dieses Album definitiv nicht.
„Peter Tägtgren“ und seine Mannschaft lassen in der Tat nichts anbrennen und beweisen mit absolut jedem einzelnen Song auf „End Of Disclosure“, dass sie eine Band sind, die ihren festen Platz in der Szene hat und den auch nicht verteidigen muss.
Dazu kommt noch eine göttliche Produktion, die natürlich wieder einmal wie ein Gütesiegel für die Abyss Studios zu sehen ist.

Die 4 Jahre waren zwar wahrlich eine lange Zeit, doch wenn man das Ergebnis anhört, kann man die Wartezeit locker verkraften, denn „End Of Disclosure“ spricht ganz klar für sich und vor allem eine eigene Sprache.
Und auch wenn der Großteil des neuen Materials nicht gerade die Speed-Keule schwingt, so finden sich doch mehr als genug Gründe, das Werk in seine Gebete mit einzuschließen.
„Hypocrisy“ is back!

Note: 1,5



Bewertung
Redaktion: (1)
1.50
Leser: (1)

1.50
  
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