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House Of Lords - Precious Metal - Review
Als alter “House Of Lords” Fan war es für mich natürlich eine klare Angelegenheit, das neue „Precious Metal“ betitelte Werk auf Herz und Nieren zu prüfen.
Tja und was soll ich sagen?!
„James Christian“ und seine Herren schaffen es einfach nicht, mich zu enttäuschen, denn auch das neue Album hat wieder alles, was den Melodic Enthusiasten vor Freude durch die Bude tanzen lässt.

Ein Anreihen von erstklassigen Titeln, die zu keiner Zeit auch nur entfernt den Verdacht auf Langeweile aufkommen lassen.
Bereits das eröffnende „Battle“ weist einen derartigen Ohrwurm-Charakter auf, dass man sich ernsthaft Gedanken macht, den Song nie mehr aus dem Kopf zu bekommen.
Auch die folgenden Stücke „Breaking Free“ und das phänomenale „Epic“ (Volldampf ist angesagt) weisen auf die Qualität dieses Albums in hohem Maße hin.
Der Spruch „Live Every Day (Like It’s The Last)“ dürfte wohl jedem bekannt sein.
Steht er doch dafür, sich immer mal wieder Gedanken über das Leben an sich zu machen.
Genau diesen Leitsatz haben „House Of Lords“ aufgegriffen und musikalisch für meine Begriffe super umgesetzt.
Doch bevor man sich zu sehr im Nachdenken über seine Existenz verliert, bringt einem das flotte „Permission To Die“ wieder auf den Boden der Tatsachen, sprich der Hörer bekommt einen leichten Handkantenschlag ins Genick und wird somit mal eben resetet.
Und was wären „House Of Lords“ ohne eine ordentliche Ballade?
Richtig, es wäre nur die halbe Miete.
Schließlich haben sie in der Vergangenheit mit Songs, wie „Love Don’t Lie“ schon bewiesen wie einzigartig sie mit langsamen Stücken umzugehen wissen.
So hat man sich diesmal dazu entschieden, mit dem Titelstück „Precious Metal“ für einige Schluchzer und leise Seufzer zu sorgen.
Einfach großartig was die Herren da wieder gezaubert haben.
Doch schon mit den nächsten Songs „Swimming With The Sharks“ und „Raw“ wird wieder die Luftgitarre in die Hand genommen und amtlich gerockt.
Bei „Enemy Mine“, welches „James“ mit seiner Ehefrau „Robin Beck“ im Duett zum Besten gibt, bin ich etwas hin und hergerissen.
Einerseits ein sehr schönes Stück, welches zum Träumen einlädt, was nicht unwesentlich an „Robin’s“ großartiger Stimme liegen dürfte, die sich perfekt in den Song einfügt.
Andererseits jedoch will er nicht so ganz zum Rest des Albums passen, da er sich meiner Meinung nach doch besser auf einer ihrer Alben gemacht hätte.
Wenn man aber davon absieht, bleibt unterm Strich trotzdem ein fabelhafter Track übrig.
Mit „Action“, „Turn Back The Tide“ und dem abschließenden „You Might Just Save My Life“ wird jedoch wieder aufs Gas gelatscht und so hat man gar nicht erst die Gelegenheit, sich zu lange Gedanken über “Enemy Mine” zu machen.

So bleibt zuletzt die Frage, wie man denn solch ein unglaubliches Werk bewerten soll.
Ich persönlich stehe kurz vor der Höchstnote.
Einzig meine Zwiespältigkeit gegenüber „Enemy Mine“ hält mich davon ab. Bleibt für „Precious Metal“ aber immer noch die untenstehende Note, die sie aber ohne Frage auf jeden Fall zumindest meiner bescheidenen Meinung nach verdient hat.

Note: 1,5



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