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Hellish War - Keep it Hellish - Review
Zwar ist der Name “Hellish War” wohl eher denen, die sich mit dem Underground vermehrt beschäftigen ein Begriff, doch sind die Brasilianer ganz und gar keine Newcomer.
Denn schon seit über 15 Jahren sind sie Bestandteil der Metalszene und nun kommt nach einer Compilation aus dem Jahre 2009 auch endlich ein amtlicher Longplayer in unsere Gefilde.
Geboten bekommt der Hörer feinsten Heavy Metal, der sich irgendwo zwischen True – und Power Metal einordnen lässt.

Wenn man schon einmal die Möglichkeit hatte, sich älteres Material anzuhören, stellt man schnell fest, dass die Band ihrem Stil treu geblieben ist.
Es regiert die volle Kelle auf „Keep It Hellish“ und das ist auch gut so.
Ohne irgendwelche Kompromisse ziehen sie ihr Ding durch und hinterlassen dabei einen sowohl professionellen, als auch einen mit jede Menge Spaß verbundenen Eindruck.
Schon die Einstimmung in das Album gelingt auf Anhieb, so dass dem Hörer der Opener und Titeltrack „Keep It Hellish“ gleich mal zeigt, wo der Frosch die Locken hat.
Das ist echt überdurchschnittliches Niveau, was die Brasilianer da bieten.
Balladen oder irgendwelche langatmigen Songs sind auf diesem Rundling absolute Fehlanzeige.
Vielmehr wird man von Stücken, der Marke „Reflects On The Blade“, „Master Of Wreckage“, „Phantom Ship“ und „The Quest“ so dermaßen aus dem Sitz gerissen, dass es nur so eine Freude ist.
Man wird von Gitarrenduellen genauso beeindruckt, wie von speedigen Doublebass Attacken, die dem Ganzen einen sehr tighten Beigeschmack verleihen.
Man muss wirklich kein Genie sein, um zu merken, dass sich hier keine 08/15 Musiker die Ehre geben.
Wer die Band bisher noch nicht auf dem Schirm hatte und sich noch nicht genau vorstellen kann, was da auf ihn zukommen könnte, dem kann man solche Namen wie „Helloween“ und „Running Wild“ guten Gewissens als Einfluss mit auf den Weg geben, denn ganz von der Hand zu weisen ist die Ähnlichkeit zu frühen Werken besagter Bands sicher nicht, obwohl ich ganz klar anmerken möchte, dass es sich hier mit Nichten um irgendwelches Kopieren dieser Bands handelt.

„Hellish War“ beweisen auch diesmal wieder, dass Brasilien ein wirklich interessantes Land in Sachen „Heavy Metal“ ist und so möchte ich „Keep It Hellish“ auch gerne jedem Fan der geballten Power ans Herz legen.
Die Jungs haben es echt verdient, auch in unseren Breitengraden Beachtung zu erlangen.

Note: 2





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