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Heavatar - Opus 1 All My Kingdoms - Review
Als ich im ersten Moment nachdem ich das Infoblatt zu “Opus 1 All My Kingdoms” durchgelesen habe, dachte ich noch, na wenn mit dem Titel mal nicht zu sehr auf die Kacke gehauen wurde.
Doch nach dem ersten Hören muss ich gestehen, dass „Heavatar“ nicht zuviel versprochen haben.
Mastermind Stefan Schmidt“ (bestens bekannt als Sänger der Band „Van Canto“) wagte es seine Ideen, die außerhalb seiner Stammband Verwendung finden sollten, nun in diesem Debütalbum Platz finden zu lassen.

Was mir persönlich sehr gut gefällt, ist das Einbeziehen bekannter Stücke aus der Welt der Klassik.
So finden sich Namen wie „Bach“, genauso wie „Beethoven“ wieder, die das Ganze noch einmal zusätzlich aufwerten.
Einer dieser Musiker, genauer gesagt „Johann Sebastian Bach“ hielt gleich beim Opener „Replica“ Einzug.
Denn eingeleitet wird dieser Song mit dem weltbekannten „Toccata & Fugue in D-Minor“, was dem Stück wirklich bestens zu Gesicht steht und sehr viel Lust auf das Gesamtwerk macht.
Jeden einzelnen Song näher zu durchleuchten, würde den Rahmen sicherlich sprengen.
Sicher ist jedoch, dass mit epischen Einlagen, gewaltigen Chören und majestätischen Hymnen nicht gegeizt wird und so das Album mehr als nur interessant dastehen lässt.
Ebenfalls erwähnenswert finde ich die immens kräftige Stimme von „Stefan Schmidt“, der sich hier ein wahres Denkmal gesetzt hat.
Teils wie ein „James Hetfield“ („Metallica“) in alten Tagen zu singen, um im nächsten Moment wie eine Mischung aus „Hansi Kürsch“ („Blind Guardian“) und „Piet Sielck“ („Iron Savior“) zu klingen, bringt er wahrlich Atmosphäre in „Opus 1 All My Kingdoms“ und verhilft dem Hörer sofort zu vergessen, dass es sich hier um ein Debütalbum handelt.
Somit bekommt der Power Metal Fan ein unglaublich ausuferndes Album geboten, welches jedoch zu keiner Zeit irgendwie nach unnötigem In die Länge ziehen klingt und mit genialen Songs brillieren kann.

„Heavatar“ bieten mir „Opus 1 All My Kingdoms“ ein zeitloses Dokument der Musikgeschichte und treiben wohl jedem Fan epischen Materials die Freudentränen in die Augen.
„Stefan Schmidt“ hat hier wirklich mehr als nur einen guten Job abgeliefert und darf sich zu Recht auf die Schulter klopfen.

Note: 1,5





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