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Hank Davison Live in Nattheim

Hank Davison Live in Nattheim

 

Eine Blues-Country-Rock Legende trat am 8.09 in Nattheim auf. Ich war auf einem Geburtstag eingeladen und wusste von nichts. Was ich dort erleben durfte, erfahrt ihr im folgenden Bericht.

 

Geselliges Beisammensein, Essen, Musik und gute Gespräche waren das Fundament für diesen aussergewöhnlichen Abend. Unser Tättowierer Kaya von Kayas Tattoo und Piercing Nadelvollkontakt Studio in Nattheim, hatte uns zu seinem Geburtstag eingeladen. Dort durfte ich Hank Davison als privaten Mensch kennen lernen. Es war sofort, bei der Begrüßung, ein gewisser roter Draht vorhanden!

 

Wir redeten lange, hatten viel zu lachen und die Chemie stimmte total. Das sind Momente für die Ewigkeit. Hank sagte zu mir, das passiert so auch nicht alle Tage!

Es ging sogar soweit, dass ich ihn in unser Wohnmobil mitnahm und er dort auf der Türe sein Autogramm zurück ließ. Was für ein gigantischer Tag, dachte ich bei mir!

Ein Mann wie ein Grizzly Bär. Groß gewachsen mit langen ZZ Top Bart und Biker Klamotten. Der Undertaker der Rockszene sozusagen. Ein lässiger Mann der weiß, worauf es ankommt im Leben.

 

Es kamen mittlerweile immer mehr Gäste und die Stimmung wurde immer besser. Alles verlief nach Plan. Die Gäste waren kunterbunt gemischt. Unser Tättowierer und seine Frau hatten sichtlich Spaß mit allen Menschen vor Ort.

 

Gegen 21.00 Uhr wurde die Show eröffnet und Hank eröffnete mit „Long Haired Country Boy“ . Was für ein Beginn, die Stimmung war sofort aussergewöhnlich. „Folsom Prison Blues,“ „Not Fade Away“ ,“It's All Over Now“ und „That's All Right Mama“ wurden frenetisch abgefeiert.

 

Er saß mit einer Sonnenbrille auf einem Stuhl und sang. Hinter ihm schneite es, so cool war die Show. „Rougher Than Rough“, „Keep On Running“, „Gimme Three Steps“, „Midnight Special“, „Long As I Can See“ und „ Bad Moon Rising“ kamen sehr gut an und die Menge tobte.

 

Als nächstes wurde „Proud Mary“, „Dust My Broom“, „Rolling And Tumbling“, Look At Little Sister, und „Sweet Home Chicago“ in Hank Davison Version gezockt. Ein Feuerwerk an Hits von einem Hank Davison vorgetragen.

Es war ein Paradies für Country, Blues und Rock Fans an diesem Abend. Wer Hank Davison schon erleben durfte, weiß von was ich spreche. Dieser Mann hat eine unglaubliche Ausstrahlung und ist ein Urgestein der Szene.

 

In seiner Pause rauchte er ganz locker eine Zigarette und plauderte wieder mit mir. Wir redeten über Willie Nelson und die Welt. Ich dachte bei mir, was für Lebensweisheiten. Ich lausche schon immer gerne Lebenserfahrungen von Menschen, die viel gereist sind. Es ist wie ein altes Buch, das man voller Würde aufschlägt und begeistert die Geschichten darin liest. Das macht das Leben aussergewöhnlich. Die einzelnen Erinerungen von jedem von uns.

Die Show ging weiter mit „Working Class Hero“. Danach kam „Redemption Song“, „ Made In The Shade“, „Me And Bobby Mc Gee“, Never Can Tell“, „Sweet little Sixteen und “Fixing To The Blues“. Insgesamt ein Klassiker Set, mit Hits aus vergangenen Tagen. Es war wie ein Best Of Album.

Hank Davison hatte keine Mühe die Menschen zu begeistern mit seiner eigenen Art. Er ist Chef im Ring. Nichts anderes kann man dazu sagen. Die Menschen waren in seinem Bann.

 

„Boney Maronie“, „Soulshine“, „Albatros/Hoochie Coochie“ und „Good Golly Miss Molly“ folgten .

Mit „Roadhouse Blues“ bog er in die Siegerstrasse ab. „Baby Loves To Boogie“, Willing/Don't Bogart Me“, Turn The Page und „Born To Be Wild“ waren die letzten Songs. Auch hier bewies er seine einzigartige Klasse! Er wusste um sein Können und kein Song klang langweilig oder abgedroschen.

Hank Davison zeigt den Menschen was es beudeutet, authentisch zu sein. 32 Songs später waren die Zuhörer überglücklich und Hank Davison ging von der Bühne.

 

Ein legendärer Abend ging zu Ende. Eine Stimme, eine Gitarre und die richtigen Menschen dazu lassen einen Abend zu etwas besonderem werden. Unvergesslich ist der richtige Ausdruck dafür.

 

Ich zehre auf alle Fälle noch sehr lange von diesem Mann und seiner ganz besonderen Art zu singen.

 

Vielen Dank an Hank, Tine, Kaya, Moni, Tanja und die Gäste.

 

„See you on the Road or in Hell“ würde Hank Davison jetzt sagen.................................

 

 

 

 

 




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