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Hammerfall - (r)Evolution - Review
Nach einer einjährigen Schaffenspause sind „Hammerfall“ zurück und bringen auch gleich ein neues Langeisen mit, welches mich doch sehr positiv überraschte.
Hatte ich bei ihren letzten Veröffentlichungen noch das Gefühl, dass die Luft allmählich raus ist, belehren sie mich nun eines besseren, denn „(r)Evolution“, so der Titel des neuen Longplayers,  bietet ehrlichen Stoff, den ich so zum letzten Mal auf Alben, wie „Glory To The Brave“ und „Legacy Of Kings“ gehört habe.

Diese Tatsache spiegelt sich schon im Opener „Hector’s Hymn“ wieder, der wie es der Titel schon anmutet, wie eine Hymne daherkommt und einem nicht mehr aus dem Ohr gehen möchte.
So kenne ich „Hammerfall“, als ich sie 1997 beim Wacken Open Air, sowie beim Bang Your Head Festival zum ersten Mal live erlebte.
Ich glaube auf einzelne Songs einzugehen, ist hier tatsächlich überflüssig, denn die Band hat es, wie damals geschafft, ein rundum stabiles Album auf den Markt zu schmeißen, welches aber nicht nur von der Musik lebt, sondern auch von Markenzeichen, einiger wichtigen Personen, die auch schon Ende der 90er nicht unwesentlich am Gesamtprodukt ihren Teil dazu beitrugen.
So zeigte sich z.B. niemand geringerer, als „Fredrik Nordström“, der auch schon die Produktion von „Glory To The Brave“ und „Legacy Of Kings“ übernahm, auch diesmal wieder von seiner besten Seite und verlieh „(r)Revolution“ einen sehr erdigen und vor allem klaren Sound, der nicht nur einmal an die alten Tage erinnert.
Doch auch die Gestaltung des Covers, lag in der Hand einer Legende.
„Andreas Marschall“, der einst das Maskottchen der Band mit Namen „Hector“ erschuf und von dem auch die ersten beiden „Hammerfall“ Scheiben Artwork-technisch ins rechte Licht gerückt wurden, konnte verpflichtet werden, um das Teil eine dementsprechend ausdrucksstarke Außenhülle zu geben.
Wie gesagt gibt es absolut keine Ausfälle auf dem neuen Werk auszumachen, auch wenn ich nicht von einer Revolution sprechen möchte, wie es der Titel anmuten lässt, so haben „Joacim Cans“ und der Rest der Mannschaft es auf jeden Fall geschafft, mich wieder auf ihre Seite zu ziehen, sodass ich mir tatsächlich mal wieder ein „Hammerfall“ Album am Stück anhöre und das auch noch mit einem Lächeln im Gesicht.

Wer jedoch unbedingt Anspieltipps sucht, um sich ein Bild davon zu machen, dem sei auf alle Fälle der schon erwähnte Opener „Hector’s Hymn“, sowie auch das schleppende „Ex Infernis“, oder das treibende „Origins“ ans Herz gelegt.
Spätestens nach diesen Stücken, zieht es den Hörer sowieso in den gut sortierten Plattenhändler des Vertrauens, um sich das Teil eintüten zu lassen.
Von dem her kann ich nur sagen:
„Welcome Back Hammerfall!“

Note: 2



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