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Hammerfall, 11.11.2005 - Halle Gartlage, Osnabrück
Halle Gartlage - Klein aber fein

Die "Eingeborenen" wissen es: Normalerweise wird die Halle Gartlage als Verkaufsort für Vieh genutzt. Am 11. November wurde sie jedoch wieder von vielen Metalheads aufgesucht. Denn keine geringeren als Hammerfall, Stratovarius und Shakra hatten sich angekündigt um ihren Fans richtig einzuheizen.

Unglücklicherweise kamen meine Freundin Verena und ich etwas verspätet in Osnabrück an. Aber dass, was wir noch von der ersten Band mit bekamen, war richtig gut. Shakra war mir vorher völlig unbekannt. Sie haben es dennoch geschafft, dass ich im Takt mit wippte ohne die Songs zu kennen. Wie es sich für einen guten Support gehört, steigerten sie in bester Art und Weise die Vorfreude auf die weiteren Acts des Abends.

Danach betraten die Jungs um Frontmann Timo Kotipelto die Bretter. Was die CDs mir versprachen, hielt dem Liveauftritt stand. Was jetzt viele Stratovariusfans wohl nicht verstehen können ist, dass ich die Jungs erst jetzt zum ersten Mal gesehen habe. Und dass, obwohl ich sie von CD her schon eine Weile kannte. Es sei jedoch beschwichtigend gesagt, dass dies sicher nicht das letzte Mal gewesen sein wird...

Höhepunkt des Abends war natürlich der Auftritt von Hammerfall. In altbekannter Weise rockten die Schweden zwischen Eisbergen und Schnee, der auf die Menge hernieder rieselte. (Zugegeben beides natürlich künstlich) Die mitreißenden Songs ließen jedoch niemanden eiskalt. Die Fans wurden beim Refrain mit einbezogen und wenn Sänger Joacim Cans vorgab: "Let the hammer...." dröhnte es zurück: "FALL!" Erwähnenswert finde ich auch noch die pyrotechnischen Effekte, die zum Ende hin die Power, die in den Songs steckt, eindrucksvoll unterstrichen haben. Wir standen am hinteren Ende der Halle und von diesem Standpunkt aus gesehen kam das einfach klasse rüber.

Als sich die Halle langsam leerte, relaxten die ersten zwei Grüppchen Musiker bereits, während Hammerfall sich noch der Körperpflege widmeten.
Timo Kotipelto kam irgendwann des Weges geschlendert. Er hatte eine Flasche Bier in der Hand. Das sah so appetitlich aus. Auf die Frage wo er die denn her hätte entgegnete er: "Die habe ich von Jens und der hat sie von Hammerfall - unser Bier ist nämlich schon leer...!"Schade..." dachte ich, "jetzt so ganz ohne ein kühles Blondes in der Hand da zu stehen...Meins war nämlich schon lange leer...

Es dauerte einige Zeit bis sich die "Helden des Tages" blicken ließen. Aber dann wurden die Nordmänner mit einem fröhlichen: "Hej!" begrüßt. Man hatte sich viel zu erzählen und es wurde zum Beispiel augenzwinkernd über die (angeblich) schlechten Angewohnheiten eines anderen Bandkollegen geplaudert. Zielten manche Äußerungen dann etwas in die "Schmuddelecke", so wurde dies jedoch immer von einem spitzbübischen Grinsen begleitet.

Nun möchte ich aber nicht unerwähnt lassen, dass die Schweden trotz dieser kleinen Flegeleien ein gutes Herz haben. So hat sich Joacim sehr rührend um einen weiblichen Fan gekümmert, der sich vor lauter Schüchternheit kaum an ihn heran traute. Als ihm jedoch bekannt wurde wie es um die junge Dame stand, hat er sich ausführlich mit ihr unterhalten. Es wurden Fotos geschossen, Unterschriften geleistet und der Führerschein des jeweils anderen in Augenschein genommen.

Zu fortgeschrittener Stunde machten wir uns dann auf den Heimweg. Im Auto wurde noch ein bissl geplaudert und der Abend zog noch einmal an uns vorbei. Alles in allem fand ich die Zusammenstellung der drei Bands gut gelungen und der Sound war auch klasse. Vielen Fans wird dieser Abend noch lange in Erinnerung bleiben. Und der schüchterne Hammerfall Fan wird diesen Tag wohl nie mehr vergessen!

Hier noch einige Eindrücke:













Anders von Hammerfall in Siegerpose: - Auftritt geschafft!!!



Oscar Dronjak (Hammerfall) - Der (stets) durstige Mann an der Gitarre...



Joacim (Hammerfall) - Der Mann für die Vocals mit meiner Freundin Verena.
(Verblüffend - fast die selbe Haarfarbe. Ob sie wohl beide die gleiche Tönung benutzen...?)



Den ewig zappeligen Oscar (Hammerfall) so ruhig auf Verenas Schoß sitzen zu sehen, grenzt schon fast an ein kleines Wunder.



Magnus (Hammerfall - Bass) sorgt für die Löwenmähne, ich (Sandy) dagegen für das breiteste Krokodil-Grinsen aller Zeiten



Und hier hat uns (Verena links, Sandy rechts) ein netter Konzertbesucher geknipst. - Danke nochmal!



Und dieses schöne Portrait hat sich Verena wirklich verdient - sie musste an diesem Abend auf lecker Bierchen verzichten, da SIE diesmal fahren musste...

:fg: :fg:

Tja, und zu guter letzt: Das bin ich - Sandy! :o)


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Kommentare

by roler am 25.05.2005 - 14:04
interresiert keinen :sleep: :sleep: :sleep: :sleep:

by toralf am 18.12.2005 - 13:44
Ich würde mir gern ein paar Kommentare zu den Fotos wünschen!
(Wer kennt denn schon die Pappnasen auf den Backstage Bildern? :zwinker:)