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HALCYON WAY - Conquer - Review
HALCYON WAY HALCYON WAY
Conquer

Atlanta, Georgia ist nicht nur die Heimat der Zombies und Untoten, sondern hat auch musikalisch einiges zu bieten. Und ich muss gestehen, dass HALCYON WAY bislang komplett an mir vorbeigegangen sind. Ohne Jon Bodans Hartnäckigkeit am Merch-Stand in der Hamburger Markthalle  hätte sich dieser Zustand so schnell auch nicht geändert. Der sympathische Kopf der Band meinte, wir müssten unbedingt eine CD mitnehmen, schließlich hätten wir die Jungs backstage beim Umziehen gesehen, was uns quasi "verbindet". Und tatsächlich bekamen wir nur ca. anderthalb Songs der kurzen Setlist im Vorprogramm von SAXON und SKID ROW mit. Was daran lag, dass wir zwei Interviewtermine mit deren Bandmitgliedern auf dem Terminplan hatten und HALCYON WAY gleichzeitig die Bühne enterten.

Auffallend war dennoch, dass die Band hochprofessionell klingt und agiert. Der Sound ist hart, modern und die Vocals sind sowohl melodisch (Steve Braun) als auch death-tig (Jon Bodan). Die Hooklines der Strophen und Refrains sind es, die dem progressiven Stil entgegenstehen und dennoch harmonieren. Eine wohl einzigartige Mischung verschiedenster Einflüsse diverser Metal-Subgenres. Mit Lasse Lammert an den Reglern kann am Ende nur eine fette Produktion rauskommen.

Den insgesamt zwölf Songs muss man etwas Zeit gönnen und sie nicht nur einmal anhören. Besonders "The Poisoned Apple" und "Hatred Is My Cause" haben es mir angetan, was nicht heißt, dass die anderen Tracks schlechter wären. Ein absolut cooles Solo à la John Petrucci über ein Gitarrenriff, das von Rudolf Schenker persönlich stammen könnte, zu legen, ist gewagt, hört sich aber richtig geil an ("Unbroken"). Insgesamt klingt die Band sowohl live als auch auf CD absolut rund. Max Eve, der auf der Scheibe die Basssaiten schwingt, bedient live die Sechssaitige und überlässt die tiefen Töne Skyler Moore. Komplettiert wird der Fünfer von Ernie Topran am Schlagzeug, der u.a. nebenbei noch in der Death Metal Band XERODERMA die Felle malträtiert. Den mehrstimmigen Gesang sollte man sich nicht entgehen lassen.

An Einflüssen höre ich DREAM THEATER, ANNIHILATOR, SANCTUARY, NEVERMORE, MERCENARY. Wer sich diese Bands im modernen Gewand und gepaart mit Death-Thrash-Anklängen vorstellen kann, liegt beim Kauf garantiert nicht falsch. Und beim nächsten Live-Auftritt in nicht allzu weiter Ferne sind wir garantiert vorne mit dabei, versprochen.





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