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Graveyard - Innocence & Decadence - Review
Es hat sich einiges getan im Hause Graveyard!
Nein den Style ihres psychedelisch angehauchten Classic Rock meinte ich damit nicht, denn dem sie treu geblieben.
Vielmehr dürfte die Tatsache, dass Original-Sänger/Gitarrist Truls Mörck zurück ist und den 2014 ausgeschiedenen Rikard Edlund (Gründungsmitglied) ersetzt, bei den Fans für offene Ohren sorgen.
Auf dem nun erschienen Langeisen „Innocence & Decadence“ gibt er quasi sein zweites Debüt.

Wie schon erwähnt, sind Graveyard ihrem Stil absolut treu geblieben.
So erwartet den Hörer eine Mixtur aus retroverdächtigem Rock, der mitreißt und einen durchaus auch mal ins gedankliche Nirvana schießen kann.
Nicht umsonst bewegt sich die Band seit geraumer Zeit an der Spitze der Riege des Classic Rocks.
Auch die Aufnahmeprozedur des Albums spricht für mich sehr für diesen Stil, denn die Jungs haben „Innocence & Decadence“ im Atlantis Studio in Stockholm unter der Leitung des Produzenten Johan Lindstöm (Tonbruket), sowie Engineer Janne Hansson (Abba, The Hives, Opeth) zusammen in einem Raum live performt, sodass am Ende dieses vor Intensität und diesem charmanten Live-Charakter nur so sprühende Werk dabei herauskam.
Was man nun genau von dem neuen Output erwarten darf, hat die Band meiner Meinung noch kurz und doch sehr treffend betitelt:
“Wie das Leben selbst, hängt es davon ab, was man sehen und hören möchte – um es aber kurz zu machen, könnte man sagen, dass »Innocence & Decadence« aus tausenden Schichten Liebe, Wut und Leben im Jahr 2015 besteht.”
Besser kann man es nicht ausdrücken, denn Stücke wie der Opener „Magnetic Shunk“, oder auch das, von schon erwähnten Truls Mörck gesungene „From A Hole In The Wall“ geben keinerlei Anlass zur Klage und gehen mit weiteren tollen Songs der Marke „Head Headed“ und „Far Too Close“, bei welchem übrigens Gitarrist Jonatan LaRocca-Ramm sein Sangesdebüt gibt eine wunderbare Symbiose ein.
Jedoch ist es für mich der Rausschmeißer „Stay For A Song“, welcher extrem ruhig und mit einem herrlich dahingleitenden Ende letztendlich meine totale Aufmerksamkeit hatte.

Die angesprochene Mixtur ist auf „Innocence &Decadence“ also absolut gegeben, sodass man den Jungs zu diesem Album nur gratulieren kann.
Es kommt halt nicht von ungefähr, dass Graveyard zu den besten ihres Genres gezählt werden, was sie mit diesem Eisen definitiv wieder einmal bewiesen haben dürften.

Note: 2



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