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Graspop Metal Meeting I Belgien I 24.06.-26.06.05
Wieder einmal waren zahlreiche namhafte Bands wie System of a Down, Megadeth, Slipknot, Slayer, Iron Maiden, Dream Theater, usw. für die drei Tage angekündigt und soweit ich weiß, gab es auch keine nennenswerten Ausfälle.
Ob der Preis von knapp über hundert Euro für das 3-Tages-Ticket dafür gerechtfertigt ist, ist Ansichtssache.

Leider war ich nur am Samstag und Sonntag vor Ort, und das auch nur zum Arbeiten (nicht für HMH). Also werd ich mich hier auf das Wenige beschränken, das ich mitbekommen habe.

Bands:
So viel hab ich davon nicht gesehen, da ich die ganze Zeit im Metal Markt war. Immerhin konnte ich mir am Samstag Amon Amarth, Slayer, In Flames und Slipknot anschauen.
Zu Amon Amarth bleibt nichts weiter zu sagen, als dass sie live einfach immer wieder sehenswert sind. Man mag ja über die aktuelle Platte denken, wie man will, aber wenn man dann live eine Mischung der Klassiker wie "Victorious March" und "Death in Fire" und der neuen Stücke präsentiert bekommt, harmoniert das einfach super. Immer wieder gerne.

In den frühen Abendstunden betraten dann Slayer die Hauptbühne. Nachdem ich letztes Mal in Wacken ziemlich enttäuscht war (die komplette "Reign in Blood" lustlos in schlechtem Sound runterzuspielen war echt Müll), war ich nun gespannt, was sich mir bieten würde. Und dieses Mal zeigten sie sich wieder von der komplett anderen Seite. Man merkte richtig, dass es ihnen Spaß machte zu spielen. Das Programm war abwechslungsreich, immer wieder wurden neue hardcore-lastigere Songs zwischen die alten eingestreut, der Sound war klasse und das Publikum ist voll mitgegangen. Hat sich wirklich gelohnt, sich durch die Menge vorzukämpfen.

Direkt im Anschluss an Slayer spielten dann in den Marquee-Zelten In Flames und Anthrax parallel. Da Schweden-Death eher mein Fall ist, entschied ich mich für In Flames, auch wenn mir das neue Zeug nicht mehr so gefällt. Leider waren dann auch nicht ganz so viele alte Stücke dabei, wie ich es mir gewünscht hätte.

Dann kam auch schon der Headliner Slipknot. Es sei gleich mal vorne weg gesagt, dass ich keine CD von Slipknot habe, sondern sie nur live kenne. Ich hab also keine Ahnung, was für Lieder sie gespielt haben. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich nicht sehr viel verändert, was nicht negativ gemeint ist. Auf der Bühne ging es rund wie eh und je. Die Show ist einfach sehenswert.

Sonntags hab ich mir keine Bands angeschaut. Teilweise wegen der Arbeit und teilweise Mangels Interesse (Dream Theater und Maiden brauch ich nun wirklich nicht gesehen zu haben).


Verpflegung:
Die Preise für die Verpflegung heben sich nicht von den großen Festivals in Deutschland ab. Auch hier sind Essen und Trinken auf dem Gelände relativ teuer.
Ich empfand auch das Bon-System nicht wirklich als Vorteil, weil vor den 3 Bonkassen immer lange Schlangen waren (oder ich immer zum falschen Zeitpunkt da war). Zu allem überfluss gab es Bier nur in 0,2l-Bechern. Wer sich also besaufen wollte, konnte gleich am Bierstand stehen bleiben. Andere Länder, andere Sitten.

Insgesamt war das Graspop für mich auf jeden Fall interessant. Allerdings sollten einen bei den Eintrittspreisen schon einige Bands interessieren, damit es sich auch lohnt. Immerhin war es dieses Jahr eine trockene Alternative zu Balingen :-)


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