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German Metal Attack - Rockfabrik Ludwigsburg, 13.01.2013
Ein wahrlich gefundenes Fressen für jeden Fan des deutschen Heavy Metal.
Die German Metal Attack Tour 2013, die vom Headliner „Grave Digger“ angeführt durch diverse deutsche Städte, sowie benachbarten Ländern führt, beinhalten zudem noch die Bands „Gun Barrel“, „Wizard“ und „Majesty“, die den anwesenden Fans wie an diesem Abend in der Rockfabrik Ludwigsburg vom feinsten in den Allerwertesten traten.
Ein wie ich finde, gelungenes Package.


Einen Einstieg nach Maß legten die Band „Gun Barrel“ hin, die mit ihrem Material der Marke „Front Killers“, „Brace For Impact“ und einigen weiteren mehr schon mal für eine vorzügliche Stimmung im Club sorgten.
Überhaupt war eben welche durchweg auf hohem Niveau und als weiterer großer Pluspunkt konnte man den recht guten Sound in der Rockfabrik bezeichnen.
Ist schließlich keineswegs üblich, dass sowohl die Vorbands, als auch der Headliner mit einem guten Sound gesegnet wird.

Davon profitierten auch die zweite Band des Abends „Wizard“.
Doch muss man dazusagen, dass die Jungs noch einmal ein drauflegten und sich für mich zumindest als die absoluten Gewinner des Abends heraus kristallisierten.
Mit einer mehr als ansprechenden Setlist, in der solche Granaten wie „Betrayer“, „Hall Of Odin“ und auch „Defenders Of Metal“ zu finden waren, gaben die Jungs ihren Fans das was sie lautstark verlangten.
Metal in Reinkultur!
Absolut jeder Song wurde abgefeiert, so dass man mal wieder von einem Siegeszug von „Wizard“ sprechen konnte.
Stellte sich eigentlich nur noch die Frage, ob diese Klasse mit den zwei noch verbleibenden Bands beibehalten werden konnte.

Die Frage beantworteten die folgenden „Majesty“ zumindest für sich schon mal mit Anlauf.
Als die Jungs um Sänger „Tarek“ die Bühne enterten, war auch dem letzten klar, dass die Band wohl mehr als eine annehmbare Fangemeinde hinter sich stehen hat.
Um dem Publikum das zu geben, wonach sie flehten, legten sie auch gleich mit dem All Time Klassiker der Band „Metal Law“ los, der gefolgt wurde von so klangvollen Tracks wie „Make Some Noise“, „Thunderrider“ und „Metal Union“ die allesamt von ihrem neuesten Album „Thunderrider“ stammen, sowie auch älteres Material wie z.B. „Fields Of War“ und „Sword And Sorcery“.
Auch wenn ich die Stärke von „Majesty“ etwas hinter die, ihrer Vorgänger stelle, attestiere ich ihnen einen sehr starken Gig und somit hatte auch die dritte Band des Abends absoluten Respekt verdient.
Blieb also nur noch der Headliner übrig.

Und der legte so ziemlich alles in Schutt und Asche.
„Grave Digger“ betraten mit dem Intro „Charon“ von ihrem neuen Album „Clash Of The Gods“ dem sogleich auch des Titelsong folgte.
Es ist immer wieder erstaunlich mit wie viel Vollgas „Chris Boltendahl“ und seine Totengräber ans Werk gehen.
Sie werden nicht müde, ihre Hymnen dem wartenden Volk entgegenzuschmettern.
Und davon gab es auch an diesem Abend wieder so einige in der Setlist zu finden.
Um das neue Album live zu präsentieren, kamen eben erwähntes Titelstück „Clash Of The Gods“, sowie „Death Angel & The Grave Digger“, Medusa“ und „Home At Last“ zum Zug, die sich bei gigantischen Klassiker wie z.B. „The House“, „Killing Time“, „Excalibur“, „The Round Table (Forever)“ und „Heavy Metal Breakdown“ bestens Zuhause fühlten.
Natürlich durften auch obligatorische Hymnen wie „Rebellion (The Clans Are Marching)“, „Hammer Of The Scots“, „The Dark Of The Sun“ und „Highland Farewell“ nicht fehlen und legten weitere Beweise ihrer Genialität ab.
Dazu noch die oberamtlich Akkusik-Version von „Yesterday“, die einem eine wahre Gänsehaut verpasste.
Einfach herrlich!
So blieben wohl keine Fragen offen und auch wenn sich der Eine oder Andere noch ein paar andere Songs gewünscht hätte, so konnte sich „Grave Digger“ mit dieser Setlist getrost zurücklehnen, denn Langeweile kam zu keinem Zeitpunkt auf.

Man kann die Macher der German Metal Attack Tour nur beglückwünschen und ihnen danken, so ein Package mit solch starken Bands aus dem Boden gestampft zu haben und hoffe auf eine Fortsetzung mit ähnlich gigantischen Akteuren.
Solange zähre ich von an diesem Abend erlebten.

Pics by Harry HMH







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