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Gengis Khan - Gengis Khan Was A Rocker - Review
Mit traditionellem Heavy Metal, den man am besten mit dem aus den 80ern vergleichen kann, versuchen „Gengis Khan“ aus Italien, Metalheads für sich zu gewinnen.
Und wahrlich dürfte sich bei diesem Debüt, welches den netten Namen "Gengis Khan Was A Rocker" trägt, doch der Eine oder Andere Traditionalist angesprochen fühlen.
Mit seiner rauen und unverbrauchten Art steht das Album keineswegs auf schlechten Beinen.

Mit dem Opener „What The Hell Is Going On“ fällt einem der Einstieg jedenfalls alles andere als schwer.
Kompromisslos und direkt feuert er seine Salben auf den Hörer ab und hinterlässt ihn mit einem zufriedenen Gefühl.
Gleiches gilt auch für den nächsten Song „Into The Fire“, der mir persönlich sogar noch ne Ecke besser gefällt, als vorheriger.
„Dr. Midnight“ hingegen hat meiner Meinung jedoch leider nur einen Lückenfüller-Charakter und kann mich nur wenig überzeugen, wohingegen das darauffolgende „Leaving This Hell“ wieder Boden gutmachen kann und wieder ordentlich nach Vorne geht.
Spätestens mit „Heavy Metal Manic“  (nein es ist keine Coverversion des „Exciter“ Klassikers) haben sie mich dann den Totalausfall „Dr. Midnight“ dann auch vergessen lassen und es geht weiter in der Zeitmaschine.
Mit der Ballade „Welcome In The Middle“ haben sie sich jedoch nicht wirklich den größten Gefallen getan, da es einfach nur so vor sich hin plätschert und nicht wirklich irgendwelche Spuren hinterlässt.
Die nachfolgenden Stücke „She’s Got The Power“, „On And On“ und „1984 In Tokyo“ sprechen zwar wieder eine deutlichere Sprache, versprühen jedoch einen Duft von „Schon 1000x gehört“ und beeindrucken deshalb auch nur eher mäßig.
Für den Schluss des Debüts (wenn man nicht die Erstauflage mit den zusätzlichen 4 Songs ihres 2011er Demos hat) haben sich die Jungs etwas Besonderes einfallen lassen.
Kein Geringerer als „Blaze Baylay“ konnte für den Track „Revenge In The Shadow“ gewonnen werden, der mit seiner eigenwilligen Stimme das Stück zu einem amtlichen Rauswerfer mutieren lässt.

Wie gesagt können Traditionalisten gerne mal ein Ohr riskieren (am besten gleich auf die Erstauflage mit den zusätzlichen Songs vom Demo zurückgreifen, da die allesamt eine recht gute Figur machen), denn auch wenn „Gengis Khan Was A Rocker“ noch nicht wirklich 100%ig überzeugt, haben sich doch ein paar recht ansehnliche Stücke in die Tracklist geschlichen, sodass man sich einfach mal ein Bild davon machen sollte.

Note: 3,5





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