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Gamma Ray - Pratteln Z7, 29.04.2011
Nachdem "Gamma Ray" ja bekanntlich vor einigen Jahren mit ihrer "Skeletons In The Closet Tour" und dem dazu erschienenen Doppel Live Album dafür sorgten, daß auch vergessene Perlen aus ihrem Backkatalog wieder zu Ehren kommen, legte man nun bei der Mini Tour "Skeletons And Majesties" erneut das Hauptaugenmerk auf solche Songs.

Doch bevor die Hanseaten loslegten, kam erst mal ihre Supportband
"Secret Sphere" aus Italien, die sie ja auch schon auf der letzten Tour begleiteten zum Zug.
Auch diesmal gab es absolut nichts zu beanstanden.
Im Gegenteil wurde ihnen ein etwas besserer Sound als beim letzten Stelldichein geschenkt.
Astreines Material der Marke "Mr. Sin" und "Dance With The Devil" wurden unters Volk gebracht und sorgten für zufriedene Gesichter.
überhaupt kann man "Secret Sphere" bei Gott keine Vorträge über langweilige Songs halten wie sie mit ihrem aktuellen Album "Archetype" erneut bewiesen haben.
Eine leider etwas unterbewertete Band, die man sich aber wirklich mal anschauen sollte, wenn man es noch nicht getan hat.

Nach dem gelungenen Gig der sympathischen Italiener wurde es nun Zeit, den Headliner zu begrüßen.
Dies wurde vom Auditorium auch gebührend getan, nachdem das Licht im Z7 gedämmt wurde.
Mit "Welcome", dem Intro der ersten Gamma Ray Scheibe "Heading For Tomorrow" welches in eine weitere kurze Einspielung mit Namen "Rising Of The Damned" vom genialen Machwerk "Land Of The Free" überging, kamen die Jungs auf die Bühne und legten mit "Anywhere In The Galaxy" beeindruckend los.
Da dieser Abend in Bild und Ton für eine später erscheinende DVD festgehalten wurde, konnte man sich über einen unglaublich sauberen Sound freuen.
So kamen Glanzstücke wie z.B. "Men, Martians And Machines", "Gamma Ray", "Money", "Dethrone Tyranny", "Hold Your Ground", "Rise", oder auch "Brothers" voll zur Geltung.
Wie es Kai Hansen im Vorfeld ja schon verlauten ließ, hatte die Band Gefallen an akustischen Versionen gefunden und machten auf der Anfang April erschienen Mini LP "Skeletons And Majesties" denn auch gleich Nägel mit Köpfen und präsentierten derer gleich zwei in Form von "Rebellion In Dreamland" und "Send Me A Sign", die sie dann auch live darbrachten.
Eine sehr gelungene Aktion wie ich finde.
Doch die Hanseaten hatten noch mehr überraschungen auf Lager.
Als nämlich "Time To Be Free" angestimmt wurde, kam kein geringerer als "Michael Kiske" himself auf die Bühne und sorgte so für tosenden Applaus und erfreute Gesichter.
Doch bei einem Song durfte es natürlich nicht bleiben und das Publikum wurde auch gerne mit zwei weiteren Perlen belohnt.
Zum einen war da "A While In Dreamland" von der relativ raren "Silent Miracles" Mini LP welches der gute "Herr Kiske" aber doch sehr textunsicher und mit Textblatt vortrug.
Dies tat der Stimmung jedoch keinen Abruch und als man als letzten Song des Abends dann auch noch "Future World" anklingen ließ, gab es kein Halten mehr und "Michi Kiske" zeigte eindrucksvoll, daß der Song nach all den Jahren immer noch nichts von seinem Coolness Faktor verloren hat.
Dieser Song mit der originalen Stimme zu bewundern war schon ein ganz besonderes Ereignis, möchte ich meinen zu behaupten.
Ich mag mich zwar täuschen, aber ich würde mich nicht wundern wenn bei einigen anwesenden Fans die eine oder andere Freudenträne verdrückt werden mußte.
Ein wahrlich denkwürdiges Konzert von "Gamma Ray", welches sehr viel Lust auf die bald erscheinende DVD macht.
Einfach immer wieder sehenswert!

Setlist:
Welcome
Anywhere In The Galaxy
Men, Martians And Machines
The Spirit
Wings Of Destiny
Farewell
Gamma Ray
Money
Time To Break Free
(mit Michael Kiske)
Rebellion In Dreamland (Acoustic Version)
Send Me A Sign (Acoustic Version)
Induction
Dethrone Tyranny
Watcher In The Sky
Hold Your Ground
A While In Dreamland
(mit Michael Kiske)
Rise
Brothers

Encore:
Insurrection
Future World
(mit Michael Kiske)

Pics by Heiko (PictureMonster)



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