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Exodus - Blood In, Blood Out - Review
Es ist wahrlich viel passiert im Hause „Exodus“!
Nicht nur dass Gitarrist „Gary Holt“ den verstorbenen „Jeff Hannemann“ bei „Slayer“ ersetzt (aber trotzdem weiterhin bei „Exodus“ bleiben wird), auch der frühere Sänger „Steve (Zetro) Souza“ ist wieder an Bord, nachdem sein Vorgänger das Feld räumte (Aus welchen Gründen auch immer das gewesen sein mag).

Natürlich sollte ein neues Album nicht lange auf sich warten lassen, denn schließlich wollte man die Vocals von „Zetro“ endlich wieder auf Platte bannen, um denjenigen frische Kost vorzuwerfen, die schon lange auf eine Nachfolge von Alben, wie „Pleasures Of The Flesh“ und „Fabulous Disaster“ warteten.
Doch auch den Anhänger von „Exodus“ im Allgemeinen, wollte man den neuen/alten Sänger nicht vorenthalten.
Das Ergebnis kann man nun auf „Blood In, Blood Out“ anhören.
Ich würde „Blood In, Blood Out“ mal vorsichtig als Zwischending der angesprochenen „Pleasures Of The Flesh – bzw. Fabulous Disaster“ und „Tempo Of The Damned mit einer gehörigen Brise ihres Vorgängers „Exhibit B: The Human Condition“ bezeichnen, denn ganz ist der Geist des vorangegangenen Werks nicht aus der Welt von „Exodus“ herauszubekommen, was auch gar nicht nötig ist.
Jedoch sind natürlich wie immer die abgefahrenen Gitarrenläufe, das Maß aller Dinge und auch wenn ich persönlich immer noch der Meinung bin, dass gute Thrash Metal Songs keine großartigen Überlängen brauchen, komme ich sehr gut mit den alles andere als kurzen Stücke klar.
Doch vor allem „Zetros“ Gesang, der mich schon immer positiv an „Bobby (Blitz) Ellsworth“ von „Overkill“ erinnerte, hebt meine Stimmung noch einmal merklich.
Ich möchte das neue Material aber auch nicht über den grünen Klee loben, da sich hin und wieder doch das Gefühl einschleicht, diverse Passagen doch schon zu kennen, aber damit kann ich zumindest gut leben, wenn ich mir Nackenbrecher, der Marke „Collateral Damage“, „Wrapped In The Arms Of Rage“, oder „Honor Killings“ anhöre.

Sicherlich ist „Blood In, Blood Out“ nicht das Maß aller Dinge, doch als Beweis, dass die Jungs auch nach ihrer personellen Umstellung nichts von ihrem Biss verloren haben, kann man es sicherlich guten Gewissens heranziehen.
Wenn diese Konstellation von „Exodus“ Bestand haben sollte, tippe ich mal vorsichtig darauf, spätestens auf ihrem nächsten Longplayer noch mehr Spuren ihrer vergangenen Werke in den Songs wiederzufinden.
Bis dahin darf man aber „Blood In, Blood Out“ gerne rauf und runter hören.

Note: 2,5



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