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Evanescence – Synthesis - Review

Als Hörer stellt man sich ja immer mal wieder die Frage, ob es sinnvoll, oder gar nötig ist, von älteren Songs Neuversionen zu erstellen und sie auf CD usw. zu veröffentlichen.
Natürlich ist die Frage gerechtfertigt und viele winken auch dankend ab.
Jedoch gibt es auch Ausnahmen, wie EVANESCENCE mit ihrem neuen Album „Synthesis“ eindrucksvoll beweisen.

Zuerst einmal sei gesagt, dass bis auf zwei neue Songs, das restliche Material auf diesem Werk ausnahmslos auf früheren Alben der Band zu finden ist.
Jedoch hält man hier kein schlichtes Best Of Album von EVANESCENCE in der Hand, sondern eher eine neue Sichtweise auf diverse Stücke, die...ja ich würde sagen, liebevoll überarbeitet wurden.
Es verging ja schließlich eine längere Zeit, in der Amy Lee und ihre Truppe eine Pause einlegten und ich finde dieses Album daher einen guten Wiedereinstieg in die Musikwelt.
Gerade wenn man als Künstler über die Jahre hinweg eine neue Sichtweise auf seine Werke bekommt, macht so etwas durchaus Sinn und dass die Tracks nicht einfach nur einen neuzeitlichen Anstrich verpasst bekamen, davon kann sich der Hörer auf „Synthesis“ überzeugen.
Übrigens hat der Albumtitel durchaus seine Berechtigung.
„Synthesis“ kombiniert organische und synthetische Sounds.
Von Klassik und Rock, von Alt und Neu herrscht hier eine schöne und zu keiner Zeit überladene Symbiose.
Um zu erfahren, um welche Songs es sich denn überhaupt handelt, hier einfach mal zur Info die Tracklist:

01 Ouverture
02 Never Go Back
03 Hi-Lo
04 My Heart Is Broken
05 Lacrymosa
06 The End Of The Dream
07 Bring Me To Life
08 Unraveling (Interlude)
09 Imaginary
10 Secret Door
11 Lithium
12 Lost In Paradise
13 Your Star
14 My Immortal
15 The In-Between (Piano Solo)
16 Imperfection

Wenn man dem Infoblatt Glauben schenken darf, wurde auch der Rest der Band, die Gitarristin Jen Majura, Gitarrist Troy McLawhorn, Bassist Tim McCord und Drummer Will Hunt, in die Produktion eingebunden.
So widmete sich Jen Majura dem Theremin, McLawhorn und McCord experimentierten mit verschiedenen Sounds und Hunt triggerte mit Hilfe eines elektronischen Drumkits eine Reihe von synthetisch erzeugten Sounds.  
Es ist also keineswegs ein Projekt von Amy Lee, denn laut ihrer eigenen Aussage, ist ihr die Band um sie herum extrem wichtig und das sieht und hört man dem Ergebnis auch an.

Ich glaube, dass man „Synthesis“ mit „Zurück in die Zukunft“ perfekt betiteln kann, denn altes Material in solch neuzeitlichem Gewand gekleidet, hat schon was für sich und schließlich reden wir hier von Songs, die damals schon großartig waren und die nun einen neuen Spirit bekamen.
Und auch die neuen Stücke „Hi-Lo“, sowie „Imperfection“, lassen mehr als erahnen, dass EVANESCENCE noch lange nicht am Ende sind.
Vielmehr stehen die Zeichen auf Sturm und das finde ich persönlich sehr gut!
Ein wirklich beeindruckendes Album, vor allem für jene, die schon immer eine Vorliebe für EVANESCENCE und ihre tolle Musik hatten.

 

Note: 1,5

 




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