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Erick Avila - Oblivion
Ich gebe offen zu, dass ich mich mit Instrumental Alben hin und wieder wirklich schwer tue, da sich viele Künstler in einer Art und Weise verwirklichen, die mich doch oft an meine musikalischen Grenzen bringen.
Eine absolute Ausnahme in diesem Bereich ist und bleibt für mich „Tony MacAlpine“.
Ein absolutes Talent, welches ich fast in einem Atemzug mit dem Großmeister des Gitarrenspiels nennen würde, ist der aus Chile stammende Gitarrero „Erick Avila“.

Genau dieser hat nun ein instrumentales Album mit dem Titel „Oblivion“ auf den Weg gebracht und schon nach dem ersten Hören finde ich Parallelen zu „Tony’s“ „Edge Of Insanity“, welches für mich ein All-Time Meisterwerk darstellt.
Weniger durch den Sound an sich, sondern eher das Gefühl, welches sich beim Hören von „Oblivion“ bei mir einstellt, beeindruckt mich so sehr.
Als ich „Edge Of Insanity“ zum ersten Mal hörte, war ich wie in einer anderen Welt und ähnlich verhält es sich hier auch.
Wunderbare Melodien, erzeugt durch ein majestätisches Gitarrenspiel, schmeicheln sich an mein Ohr heran und erzeugen gleiches eben erwähntes Gefühl.
Zwar ist die Spielzeit mit etwas mehr als einer halben Stunde leider recht überschaubar, doch hat sich „Erick“ nicht dazu herabgelassen, es unnötig mit irgendwelchem Ballast in die Länge zu ziehen und kann sich somit mit einem wirklich erstklassigen Produkt auf die Schulter klopfen.
Ich könnte im ersten Moment nicht mal genau beantworten, welcher Song mir denn nun am besten gefällt.
Sind es die fetten Gitarrenparts im Opener „Aachen“, oder doch das verträumte „Ranco“?!
Obwohl das pfeilschnelle „Binsfeld“, als auch das ebenfalls energetische Stück „Maipo“ natürlich mindestens genauso beeindrucken können, sind es gerade für mich solch unglaubliche Songs, wie die noch verbleibenden „Latin Groove“, „Algren“, „Tatio“ und vor allem das abschließende „Vica“ (was für ein Erlebnis, diesem Stück lauschen zu dürfen), die einmal mehr zum träumen einladen und den Lauschenden in eine Welt transferieren, in der noch alles in Ordnung zu sein scheint.

„Erick Avila“, den der Eine oder Andere übrigens vielleicht von der Band „Six Magics“ kennen könnte, hat mit diesem instrumentalen Ereignis wirklich fast alles richtig gemacht.
Lediglich von der Spielzeit bin ich etwas enttäuscht, da ich ihm gerne noch länger gelauscht hätte.
So muss ich halt immer wieder die Play-Taste drücken, aber das ist wie so oft Meckern auf sehr hohem Niveau.
Wer ein Faible für instrumentale Ergüsse und wunderschöne Melodien hat, der sollte sich den Namen „Erick Avila“ merken und nach dem Werk „Oblivion“ Ausschau halten, denn besser, als mit diesem Album kann man dem Alltag fast nicht entfliehen.

Note: 1,5



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Kommentare

by Evansdrum am 10.07.2013 - 13:25
Niceee Album! I like Vica verrry much! Great musician and great music.