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Epica - The Quantum Enigma - Review
Manchmal sucht man beim Beschreiben eines Albums gerne mal verzweifelt nach Worten, die dem betreffenden Werk gerecht werden.
Genauso ergeht es mir im Moment, denn was kann man über ein Gottalbum wie „The Quantum Enigma“ der Symphonic Metal Perfektionisten „Epica“, welches sich momentan auf meinem Plattenteller dreht (ja ihr habt richtig gelesen, es handelt sich tatsächlich um die Vinyl-Version) sagen, als einfach nur:
PERFEKT!!!

Die Band um Sängerin „Simone Simons“ schaffte es von jeher, mich mit all ihren Veröffentlichungen zu beeindrucken, doch was diesmal aus den Speakern kommt, ist schier unfassbar.
Selten hat mich ein Album so sehr gefesselt, dass ich es mir schätzungsweise 5 Mal hintereinander angehört habe, bevor ich auch nur ansatzweise verstehen konnte, was mich da eben überrollte.
Eingeführt wird der Hörer in dieses Meisterwerk mit dem Intro „Originem“, welches jedoch keineswegs leise und seicht daherkommt, sondern bombastisch aufgebauscht auf einen Song der Extraklasse zuläuft, den die Band im Anschluss daran vom Stapel lässt.
„The Second Stone“ dürfte wohl mit zu den schnellsten Stücken gehören, die „Epica“ je veröffentlichten und so verwundert es auch nicht, dass man schon nach dem ersten Song gebannt vor der heimischen Stereoanlage sitzt und gespannt darauf wartet, was einem im weiteren Verlauf denn noch erwarten würde.
Diese Frage wird (jedenfalls zum Teil) vom nächsten Titel „The Essence Of Silence“ beantworten.
Eine überdimensionale Gänsehaut ist bei diesem Song garantiert.
Unfassbar was die Niederländer da auf den Weg brachten!
Ich könnte zu jedem einzelnen Stück tausend Worte schreiben und wäre mir danach doch nicht sicher, ob ich wirklich die richtigen Worte gefunden habe.
Deshalb überlasse ich es ganz einfach dem Hörer, ob er im Endeffekt eine ähnliche Meinung wie ich von diesem Werk hat und verliere mich stattdessen lieber in solch unglaublichen Göttergaben wie z.B. „Unchain Utopia“, mit seinen zum niederknienden Chören im Refrain, die einen vor Ehrfurcht erstarren lassen, oder dem instrumentalen „The Fifth Guardian“, welches in einen weiteren Ohrenschmaus mit dem Titel „Chemical Insomnia“ übergeht.
Bei der Anzahl von überragenden Songs auf diesem Werk der Extraklasse, hat man wahrlich kaum Zeit um durchzuatmen.
Lediglich die Ballade „Canvas Of Life“ lädt dazu ein, sich kurz in den Sessel zu werfen, um sich zurückzulehnen und den ruhigen Klängen dieses unglaublich schönen Songs zu lauschen, bevor einem das darauffolgende „Natural Corruption“ auch schon wieder imaginär eine Keule überzieht.
Dies gilt im Übrigen auch für den abschließenden Titeltrack „The Quantum Enigma-Kingdom Of Heaven Part II“, welcher wie er es schon erahnen lässt, den zweiten Teil des, sich auf „Design Your Universe“ befindlichen Stückes „Kingdom Of Heaven“ bildet und mit seinen fast 12 Minuten Länge über jeden Zweifel erhaben ist und zu keiner einzigen Sekunde auch nur ansatzweise Langeweile aufkommen lässt.

Ich wiederhole mich zum Schluss gerne noch einmal und verweise auf das in großen Buchstaben geschrieben Wort in meinem Vorwort.
Produzent „Joost Van Den Broek“ hat hier mal wieder ganze Arbeit geleistet und mit seinem Einstand in Sachen Produzieren eines „Epica“ Albums mehr als ganze Arbeit geleistet, nachdem der bisherige Produzent „Sascha Paeth“ beim Vorgänger „Requiem For The Indifferent“ leider etwas geschludert hatte und im Endeffekt ein etwas zu leise produziertes Album hinterließ.
Nun bin ich aber endgültig durch mit meinen Lobesreden, die für den Kauf dieses musikalischen Ereignisses sprechen.
Wenn es jemand anders sehen sollte, ist das halt so.
Jedoch ist für mich „The Quantum Enigma“ momentan das Album des Jahres und ich bin mir auch nicht sicher, ob irgendeine Band dies in diesem Jahr noch ändern könnte.
Deshalb kann es für dieses Überalbum, welches „Epica“ da mal eben auf die Menschheit losließen auch nur eine Note geben…

Note: 1



Bewertung
Redaktion: (1)
1.00
Leser: (2)

2.25
  
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