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Epica – Omega - Review

Wenn diese verfluchte Pandemie wenigstens etwas Gutes an sich hat, dann die Tatsache, dass in dieser Zeit so gut wie keine halbgaren Alben veröffentlicht werden.
Soweit das Auge reicht nur richtig geile, bis epochale Outputs.
So auch im Falle der Symphonic Metaller von Epica, die nun mit „Omega“ einen weiteren großen Punkt in ihrer Karriere erreicht haben.

 

Und das sage ich nicht einfach nur so, denn was dem Hörer hier präsentiert wird, ist so unglaublich brachialer Sound, eingehüllt in sagenhaften Melodien, die mit Orchester und ausufernden Chören so dermaßen in Szene gesetzt wurden, ohne dass es auch nur Ansatzweise überladen klingt.
Die Band gönnte sich ja nach ihrem letzten Werk „The Holographic Principle“ eine Schaffenspause, die nun aber doch auch 5 Jahre andauerte (wenn man mal von den beiden EP’s aus dem Jahre 2017 „The Solace System“ und „Attack Of The Titan“ absieht).
Nicht dass ich der Band nicht zugetraut hätte, ein Jahr nach dem letzten Album gleich wieder solch eine Granate abzufeuern, aber ich denke, sie nutzten die Pause sinnvoll und so findet das lange Warten auf neues Material in „Omega“ sein Ende, welches übrigens das Finale der Trilogie darstellt, welche mit „A Quantum Enigma“ 2014 seinen Anfang fand.
Hierfür hat sich die komplette Band zusammen in einem Haus in Holland einquartiert, um zusammen dieses Meisterwerk aus der Taufe zu heben.
Ich finde, man hört es den Songs auch an, denn zu keiner Zeit hat man das Gefühl, es würde sich irgendwie zusammen gewürfelt anhören.
Vielmehr wird man von dieser Einheit fast schon überrollt und ich kann nur sagen, dass ich mich mehr als einmal mit einem freudigen Grinsen im Gesicht ertappt habe, als ich Stücke wie z.B. „Abyss of Time - Countdown to Singularity“, „Gaia“, „Rivers“, oder das abschließende  „Omega - Sovereign of the Sun Spheres“ anhörte.
Wenn ich einen Favoriten heraussuchen müsste (was eigentlich fast nicht möglich ist), würde ich mich wahrscheinlich für „Code Of Life“ entscheiden, denn diese orientalischen Samples, die diesen Song auf einer so derart hohen Schiene laufen lassen, machen mich im positiven Sinne gesehen, einfach nur fertig.
Großartig, was Epica da auf den Weg brachte.

 

Aber wie gesagt, ist es eigentlich gar nicht möglich, die anderen Songs zu benachteiligen.
Dafür ist „Omega“ einfach zu gigantisch geworden, als dass man es auseinander pflücken könnte.
Was für eine unfassbare Rückkehr aus der Pause!
Genau so muss Epica klingen und das macht diese Band einfach aus.
Ich bin auch nach dem weiß Gott wievielten Durchlauf noch immer völlig baff, was da aus den Lautsprechern knallt.

 

Note: 1
 




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