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Epica - Rockfabrik Ludwigsburg, 03.04.2011
Symphonic Metal der ersten Klasse versprach der Gig von "Epica" und ihrem Support "Serenity" in der Rockfabrik in Ludwigsburg und genau so sollte der Abend auch ausfallen.
Doch alles der Reihe nach!


Zur Einstimmung in den Abend legten die Jungs von "Serenity" aus dem schönen Tirol absolut beeindruckend los.
"Set Sails To...", das Intro vom neuen Album "Death & Legacy" eröffnete den Reigen, dem dann auch gleich "New Horizons" von selbigen Werk folgte und konnten so schon einen beachtlichen Teil des Publikums auf ihre Seite ziehen.
Damit sich das auch nicht ändern sollte, wurde mit "Far From Home", welches ebenfalls auf dem neuen Output zu finden ist nachgelegt.
Alleine mit diesen 3 Verweisen wurde schon klargestellt, daß "Death & Legacy" in das CD Regal eines jeden Fan dieses Genres gehört.
Weiter ging es mit "Coldness Kills" vom Vorgänger "Fallen Sanctuary" welches keinen Deut schlechter ausgefallen ist. Um den neuen Rundling auch dem letzten im Auditorium schmackhaft zu machen, wurden gleich noch einmal 2 Songs in die Setlist eingebunden.
In Form von "Serenade Of Flames" und "Heavenly Mission", wobei sich vor allem Ersterer zu einem echten Highlight entwickelte.
Denn nun kam ihr Special Guest endlich zum Zug.
Keine geringere als Ex - Xandria Sängerin "Lisa Middelhauve" betrat die Bühne und setzte mit ihrer Stimme und ihrer Anwesenheit dem eh schon superben Gig die Krone auf.
Wirklich eine sehr gelungene Darbietung, daß nicht nur ich so empfand.
Denn der überzeugende Applaus kam schließlich nicht von ungefähr.
Mit "Fairytales" (ebenfalls mit den Vocals von "Lisa" veredelt) und "Velatum" wurden noch einmal 2 Perlen von "Fallen Sanctuary" vorgetragen, bevor sich mit "When Canvas Starts To Burn" der Vorhang für "Serenity" schloß.
Ein wirklich starker Gig, den die Band nur noch weiter in meiner Favoritenliste steigen ließ.

Nach einer übersichtlichen Pause war es nun an der Zeit, den Headliner des Abends "Epica" willkommen zu heißen.
Diese gaben dem Ruf gerne nach und eröffneten mit dem Intro "Samadhi" vom noch aktuellen Werk "Design Your Universe" welches in das geniale "Resign To Surrender" überging.
Kein Zweifel, Epica machten sofort klar, daß man sich auf einen eindrucksvollen Gig freuen durfte.
Mit ihrer Setlist begingen sie einen erstklassigen Streifzug durch ihre Discography.
So fanden sich Knaller der Marke "Sensorium", "Unleashed", The Phantom Agony", "Martyr Of The Free World", "Kingdom Of Heaven", "Tides Of Time", "Sancta Terra" und noch einige mehr darin wieder, die unter teilweise sehr heftigem Beifall entgegengenommen wurde.
Dazu kam noch eine sehr effektvoll eingesetzte Lightshow, die eben erwähnte Songs sprichwörtlich ins rechte Licht rückten.
Es war eine sehr bewegende Show, was nicht zuletzt am wohl interessantesten roten Helikopter in der Metal Szene "Simone Simons" gelegen hat.
Wenn ich an ihr Haarkreisen zurückdenke, bekomme ich jetzt noch Phantom - Nackenschmerzen...grins!
Dazu noch die markerschütternden Growls von Gitarrist "Mark Jansen" und die Gänsehaut war perfekt.
Genau so muß ein erfolgreicher Abend aussehen.
Mit 2 Bands die im Symphonic Metal eindeutig die Nase vorn haben, wurde mal wieder eindeutig Stellung bezogen, wer in diesem Genre die guten Karten inne hat.
Diese ergreifenden Shows von "Epica", sowie auch von "Serenity" werden wohl nicht nur mir sehr lange im Gedächtnis bleiben.

Pics by Heiko (PictureMonster)


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