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Enforcer - From Beyond - Review
Die Schweden von Enforcer entwickeln sich immer mehr zu den Anführern einer jungen Garde von Metal Bands, die sich dem traditionellen Heavy Metal in seiner schnörkellosen Art und Weise verschrieben haben.
Songs die davon leben, auch langfristig im Gedächtnis zu bleiben.
In der Vergangenheit haben die Jungs mit 3 sehr guten Alben bereits bewiesen, dass sie absolut ernst zu nehmen sind und auch ihr nun erschienenes, viertes Werk „From Beyond“ macht da keine Ausnahme.

Die hier gebotene Mucke verfällt ganz klar wieder in ihr Schema, welches sich auf Speed/Heavy Metal bezieht.
Göttliche Gitarrenattacken bescheren dem Hörer eine Gänsehaut nach der anderen.
Ob man sich nun vom Opener „Destroyer“, der mal richtig aus den Boxen ballert, oder Mid-Tempo Songs, ala „From Beyond“  mitreißen lässt, ist völlig einerlei, denn ständig bleibt das wohlige Gefühl, sein Geld genau richtig angelegt zu haben.
Mag der teils recht hohe Gesang von „Olof Wikstrand“ manchen Hörer evtl. manchmal an seine Grenzen treiben, so halte ich ihn für einen begnadeten Vocalisten, der das Material von Enforcer absolut auf den Punkt bringt.
Und mal ehrlich, wenn einem bei einem Gottsong, wie „Below The Slumber“ nicht das Blut in den Adern gefriert, der schlicht und ergreifend nicht kapiert, worum es beim Heavy Metal geht.
Die Linie der Vorgängeralben wird also konsequent weitergeführt und gipfelt in einem Longplayer, der so einige Freunde der härteren Gangart Saltos vollführen lässt.
Wer auf Bands, wie Agent Steel, alte Metallica, oder Exciter steht, der hat hier definitiv die richtige Wahl getroffen, wenn er das Album in den Warenkorb gelegt haben sollte.

Die Jungs haben mit „From Beyond“ ein Album auf den Markt geschmissen, welches hoffentlich als das verstanden wird, was es ist, nämlich an die Fortführung einer Tradition, die in den 80ern ihre Hochzeit hatte und mit Bands, wie eben Enforcer eine Art Renaissance erlebt.
Alleine dafür sollte man sie schon loben.
Und wenn man dann auch noch mit solch starkem Material konfrontiert wird, fällt die Entscheidung, sich die Diskographie dieser Truppe zuzulegen, noch einmal um einiges leichter.

Note: 2



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