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End Of Green - Stuttgart Im Wizemann, 02.04.2016

Unter dem Banner eines, sich fast selbst erklärenden Begriffs, nämlich der „Darkoustic Tour“ gingen die Jungs von END OF GREEN auf eine kleine Reise, um ihren Fans zu zeigen, dass ihr Material selbst in akustischem Gewande absolut erhaben klingen können.

 

Für mich war die Band, seit ich sie Mitte der 90er Jahre zum ersten Mal live erlebte, immer ein Teil der deutschen Musikszene und verfolgte ihr Werdegang zwar nicht Nonstop, jedoch mich ihre Veröffentlichungen immer wieder aufs Neue.
Deshalb fand ich es auch überaus interessant, diese in etwas ruhigerem Gewande zu hören und zu sehen.
Einzigster Kritikpunkt meinerseits vorweg ist die Tatsache, dass die Stuttgarter ohne Vorband unterwegs waren.
Das war es dann aber auch schon mit den nicht ganz so positiven Eindrücken, denn was END OF GREEN auf der Bühne präsentierten, beschied einem fast durchgängig eine freudige Gänsehaut.
In ihrer knapp 15 jährigen Bandgeschichte sammelten sich so einige Kracher an, die sie nun geschickt in ihrer Setlist unterbrachten.
Immer wieder geschickt und amüsant von Sänger Michelle Darkness angekündigt.
So hatten die Anwesenden das Vergnügen, sich über Stücke wie z.B. „Demons“, „Let Sleeping Gods Lie“, „Goodnight Insomnia“, „Weakness“, „Tragedy Insane“ und „Nice Day To Die“ zu erfreuen, die von der beachtlich gefüllten Location auch immer wieder dankend angenommen wurde.
Denn mit Applaus wurde an diesem Abend in keinster Weise gespart.
Alles andere hätte mich aber auch gewundert, denn bei solch einem fast schon mystisch anmutenden Ambiente, gepaart mit den wundervollen Songs dieser Band, wurde einem mal wieder bewusst, wie einfach es sein kann, einen großen Song der „nur“ akustisch dargebracht wird klingen zu lassen.
In völlig relaxter Atmosphäre verging die Zeit wahrlich wie im Flug und als sie nach etwas mehr als 90 Minuten ihren Gig beendeten, dürfte wohl auch dem letzten im Saal bewusst geworden sein, was die Band auch akustisch drauf hat.

 

Eine durchaus gelungene Abwechslung, die END OF GREEN an diesem Abend darbrachten, denn so hat man die Gewissheit, dass die Songs der Band nicht nur mit Stromgitarren vorzüglich funktionieren, sondern sich auch in ruhigerem Ambiente vollkommen ausbreiten können und deshalb würde ich die „Darkoustic Tour“  auch als einen vollen Erfolg bezeichnen.
END OF GREEN haben es mal wieder mit Leichtigkeit geschafft, nicht nur mich verblüfft zurückzulassen.
Aber das schafften sie auch damals schon, als ich sie zum ersten Mal live erleben durfte.
Auf viele weitere Konzerte mit dieser grandiosen Band!!!

 

Pics by Hobbit Hauser
https://www.facebook.com/HobbitHauser-413310275544064/?fref=ts

 




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