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Edgecrusher - Deeper than hate
Die hohen Erwartungen, die das professionell aussehende Booklet weckt, kann die Scheibe leider nicht erfüllen. Von Beginn an nervt der knödelnde Sänger, der sich zwar redlich bemüht, dabei aber anhört, als litt er bei den Aufnahmen unter Darmverschluss. Auch mit der Intonation nimmt man es nicht so genau.
Ein weiteres dickes Minus ist der schwache Gitarrensound, dem die Spritzigkeit fehlt. Wie auch die ganze Produktion etwas schwachbrüstig klingt. Am Studio kann es nicht liegen, denn von "Tanksafe" vom Bodensee habe ich schon bessere Sachen gehört. Wobei es auch nicht rühmlich für ein Studio ist, so eine schwache Produktion raus zu lassen. Wenn man schon teuer Geld bezahlt, kann man auch was dafür erwarten.
Allerdings kann auch der beste Mischer aus Pferde-, keine Goldäpfel machen.
Von Fäkalmusik sind EDGECRUSHER jedoch weit entfernt, vor allem der exzellente Drummer macht einiges wett.
Die Vergleiche des Infos mit Slayer, Testament und Machinehead kann ich nicht ganz nachvollziehen. Zwar stimmt es schon in Richtung Power, aber ich würde die Band mehr in die Death-, als Thrashmetalecke stellen.
Alle Songs klingen sehr düster und sparen nicht mit den üblichen Vokabeln: Death, Deep, Blood und Hate; kann ich den freundlich dreinblickenden Jungs allerdings nicht ganz abnehmen.
Wenn die Band weiter kommen will, liegt noch viel Arbeit vor ihnen, um von der Kreisliga, in die Regional-, oder gar Bundesliga zu kommen.
4 Songs - 15:40
Kontakt: Igor Panic
Max-Sromeyer-Str. 7b
78467 Konstanz
www.edgecrusher.info
Toralf
Note 5"


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