nach oben
Mättler No.
Drop-Nav
561129
Konzert-Berichte

zeige: Galerie | Übersicht


Dream Theater – Ludwigsburg MHP Arena, 10.02.2017

Als ich damals nach Erscheinen von Images And Words zum ersten Mal in das Album hinein hörte hörte, war ich vom Fleck weg fasziniert von diesem Longplayer.
Es beinhaltete alles, was mich von je her musikalisch begeisterte und so avancierte es zu einem meiner absoluten Lieblingsalben überhaupt.
1993 dann sah ich DREAM THEATER innerhalb dieses Jahres dreimal und war über alle Maßen beeindruckt, wie unglaublich agil die Band sich präsentierte.
Zudem verbinde ich mit dieser Band und speziell den beiden Konzerten im November 1993 noch einiges mehr, was aber von privater Natur ist.
Nur so viel, die betreffende Person dürfte wissen, was ich meine…grins

 

25 Jahre sind seither ins Land gezogen und meine Liebe zu Images And Words ist immer noch gleich intensiv.
Da war es für mich natürlich keine Frage, ein Konzert von DREAM THEATER’S neuester Tour, die eben im Zeichen dieses Meilensteins ihres Schaffens stand zu besuchen.
So kam zwischen aktuellen und etwas älteren Stücken, auch das komplette Album Images And Words live zum Zug.
Ein absolutes „Muss“ für mich!
Aufgeteilt war der Gig in zwei Parts + einem Zugabenteil, der es nochmals in sich hatte.
Doch dazu später mehr.
Den ersten Teil widmete die Band Stücken, die sowohl vom aktuellen Werk „The Astonishing“, als auch von Alben, wie „Falling Into Infinity“, „Train Of Thought“, oder auch „A Dramatic Turn Of Events“.
Somit konnten sich die Fans über Songs der Marke „The Dark Eternal Night“, „The Gift Of Music“, „As I Am“ und „Breaking All Illusions“ erfreuen.
Der zweite Part stand indes ganz im Zeichen von besagtem Meisterwerk „Images And Words“, welches in seiner gesamten Länge live dargebracht wurde.
Für mich einfach ein Erlebnis der besonderen Art,
Pull Me Under
Another Day
Take The Time
Surrounded
Metropolis Pt.1: The Miracle And The Sleeper
Under A Glass Moon
Wait For Sleep

und Learning To Live
noch einmal so erleben zu dürfen.
Freilich muss man anmerken, dass die Stimme von James La Brie in all den Jahren etwas an Intensität eingebüßt hatte, was sich vor allem bei höheren Passagen bemerkbar machte, jedoch änderte dies nicht besonders viel an der Magie, die dieses Album selbst nach einem viertel Jahrhundert noch  versprüht.
Im Großen und Ganzen wurden die Stücke so belassen, dass man sie auch sofort erkannte.
Doch wer DREAM THEATER kennt der weiß, dass es selbst hier nicht ohne kleine Verfeinerung geht.
So wurden „Another Day“, „Wait For Sleep“ und „Learning To Live“ z.B. jeweils ein Keyboard Solo von Jordan Rudess hinzugefügt, während „Take The Time“ quasi die imaginäre Spielwiese für John Petrucci war, der hier ein beachtliches Gitarren Solo hinlegte.
Und auch Drummer Mike Mangini durfte sich austoben, sodass er den Mittelpart von „Metropolis Pt.1“ noch etwas mehr in die Länge zog.
Ich wäre zwar absolut nicht böse gewesen, wenn sie es so wie auf Platte gespielt hätten, doch das wäre nun mal nicht im Sinne von DREAM THEATER.
Ist auch nicht weiter tragisch, denn die Hauptsache war ja, dass man diesem Longplayer den gebührenden Tribut zollte, denn schließlich war dieses ein enorm wichtiger Schritt für die erfolgreiche Zukunft dieser Band.
Den dritten Part und Zugabenteil indes wurde nur von einem einzigen Song gefüllt.
Doch wer nun denkt: „Wie bitte?! Nur ein Song?!“, der musste sich alsbald eines Besseren belehren lassen, den kein geringerer, als „ A Change Of Seasons“ wurde in seiner vollen Länge gespielt.
Wir sprechen hier immerhin von einem Stück welches in sieben Parts aufgeteilt, eine Gesamtlänge von einer halben Stunde erreicht.
Im Einzelnen waren dies:
A Change of Seasons: I The Crimson Sunrise
A Change of Seasons: II Innocence
A Change of Seasons: III Carpe Diem
A Change of Seasons: IV The Darkest of Winters
A Change of Seasons: V Another World
A Change of Seasons: VI The Inevitable Summer
A Change of Seasons: VII The Crimson Sunset

Somit konnte man hier wohl von einem Zugabenblock der Extraklasse sprechen.

 

Mit dieser Tour hatten sie im Endeffekt nicht nur mich alten Hasen glücklich gemacht, denn „IMAGES, Words & Beyond“ , so der Titel der Tour bot einmal mehr die Qualität dieser Band auf, auch wenn ich mir z.B. vom Erstling „When Dream And Day Unite“ ein „A Fortune In Lies“, oder „The Killing Hand“ gewünscht hätte.
Und auch „Awake“ wurde gänzlich vernachlässigt.
Aber das ist dann mal wieder Meckern auf hohem Niveau, denn letztendlich war dieses Konzert in seiner Ganzheit ein absolutes Erlebnis!

 

Pics by Heiko Bendigkeit
https://www.facebook.com/Heiko-Bendigkeit-268616456572912/?fref=ts

 




Bewertung
Redaktion: (0)
0.00
Leser: (1)

1.00
  
Deine Wertung:  
| 1=Klassiker | 2=Top-Album | 3=Absolut hörenswert |
| 4=Hörenswert | 5=Da fehlt noch was | 6=Mies |


Neuere / Ältere Beiträge



Siehe auch