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Dragonsfire - Speed Demon - Review
Die aus dem Frankfurter Umland kommende Band “Dragonsfire” genießen nicht nur im Underground bereits einen guten Ruf und um diesen auch der breiten Masse näher zu bringen, werfen die Jungs nun mit ihrem vierten Album „Speed Demon“ den passenden Leckerbissen, der wartenden Hörerschaft vor.
Unter dem wachsamen Auge „Rolf Munkes’“ wurde dieses in der Tat bemerkenswerte Album in den Empire Studios zu dem veredelt, was es im Endeffekt nun ist.

Man sollte ja Anfangs immer erst die positiven Aspekten, die für einen Longplayer sprechen beginnen, doch ich rolle das Feld in diesem Falle mal von Hinten auf und beginne mit dem wohlgemerkt einzigsten negativen Punkt von „Speed Demon“.
Und das ist meiner Meinung nach die Spielzeit, die leider nur bei knapp 35 Minuten liegt.
Das ist aber auch schon alles was die gute Laune etwas trübt und so komme ich nun zu den positiven Aspekten.
Und das ist kurz gesagt, außer der erwähnten Spielzeit das gesamte Album.
Der Hörer bekommt das volle Brett serviert und darf sich in hymnenhaft packenden Speednummern ala „Speed Demon“, „Savior“ (was für ein geiler Track) und „Allied Force“ baden und bekommt mit Stücken, wie „The Prophet“, oder „Ask For More“ zudem noch Material serviert, die zwar von der Geschwindigkeit nicht ganz an zuvor erwähnte Nummern heranreichen, ich jedoch zusammen mit dem schon erwähnten „Savior“ zu meinen persönlichen Faves zähle.
Andererseits kann ich aber mit gutem Gewissen sagen, dass in diesem Geschütz kein einziger Rohrkrepierer zu finden ist und daher jeder Song eine Perle für sich ist.
Was mich zudem immer wieder fasziniert, ist die Reibeisenstimme von Sänger/Basser „Thassilo Herbert“, die sich wie ein Fichtenmoped durch das Material sägt und einfach nur brillant zum lupenreinen Metal der Jungs passt.
Was ebenfalls noch mit auf die Liste der positiven Punkte von „Speed Demon“ muss, ist der Song „Steel Eel“, der eine Gemeinschaftsproduktion mit der Band „Iron Fate“ darstellt und meiner Meinung nach absolut auf die Zwölf haut.
Für all diejenigen, die Dragonsfire noch nicht live gesehen haben, sich aber gerne mal ein Bild davon machen würden, beinhaltet dieser Longplayer zudem als Abschlußtrack noch eine Live-Version ihres Knallers „The Warrior“, welcher in der Studio-Version auf ihrem 2005 erschienenen Demo „Burning For Metal“ zu finden ist.

Ihr seht also, dass trotz der überschaubaren Spielzeit mehr als genug Anreiz vorhanden ist, sich mit „Speed Demon“ eingehender zu beschäftigen.
Es regiert von Anfang an der wahre Metal in Reinkultur und so könnte die Textpassage:
„We Are Made Of Iron, Yeah Iron Fills Our Veins”
“We Are Made Of Iron And Forever We Will Be”

auch nicht besser passen und steht für das Album und vor allem für die Band “Dragonsfire” selbst, die hiermit mal eben schnell wieder bewiesen hat, was so alles in ihnen steckt.
Dem amtlichen Metal Fan empfehle ich nun die Hufe zu schwingen und sich auf den Weg zu machen, damit er ab dem 13.04. seinen persönlichen „Speed Demon“ im Hause hat.

Note: 2



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