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Heavy-Metal-Heaven - Farewell Anthem
... it's time to say goodbye...
Liebe Metal-Fans, Bands, Managements, Agenturen...
nach rund 26 Jahren haben wir beschlossen unser Portal "Heavy-Metal-Heaven" einzustellen.
Dieser Schritt ist uns nicht leicht gefallen, da wir viele Jahre mit Herzblut bei der Sache waren und im Dienste des Heavy-Metal und der Bands allen Widrigkeiten getrotzt haben. Leider ändert sich das Leben und auch die anderen Aufgaben ändern sich oder nehmen immer mehr zu.Neue Leute zu finden, die einen unterstützen können, wird immer schwieriger und die Flut an Neuigkeiten im Heavy-Metal Bereich nimmt kontinuierlich zu. Alleine zum Sortieren der vielen täglichen E-Mails geht immer mehr Zeit verloren, so dass wir nicht mehr hinterher kommen.
Der Abschied fällt schwer, aber öffnet auch neue Türen. Vielleicht starten wir ein kleineres Projekt mit neuem Anfang. Das Ausmaß von Heavy-Metal-Heaven ist mit der Zeit einfach zu groß geworden und die Redakteure immer weniger. Das ist euch Fans und der Musikbranche gegenüber nicht mehr vertretbar.
Nun ist die Überlegung, ob wir Heavy-Metal-Heaven.de so als Archiv stehen lassen oder die Seiten ganz schließen.
Die Domain würden wir dann zum Verkauf anbieten. Angebote dürfen gerne an webmaster(at)heavy-metal-heaven(dot)de eingereicht werden, bevor wir entscheiden.
Wir blicken mit Stolz zurück und erinnern uns gerne an die vielen schönen Momente bei Konzerten oder Interviews. Herzlichen Dank an alle, die uns bis hierhin unterstützt haben.
… now it's time to say goodbye...
Euer HMH-Team
Holger + Stefan
04.03.2026
| Doro - Rottweil Kraftwerk, 09.08.2012 |
Es klingt beinahe nach einem Deja Vu.Zwar nicht in der selben Location, doch zumindest in der selben Stadt, genauer gesagt in Rottweil sah ich im Jahre 1989 zum ersten Mal die Metal Queen „Doro“ live. Seither floss doch reichlich Wasser den Neckar hinunter und vieles veränderte sich, jedoch eines nicht, das kann man guten Gewissens sagen: Die Power von „Doro“! Bevor diese jedoch zuschlug, kamen erst einmal die Vorband des Abends „Dark Sky“ zum Zug. Die Lokalmatadoren hatten freilich leichtes Spiel, das Publikum auf Betriebstemperatur zu bringen, denn zum einen sind sie bei Gott kein unbeschriebenes Blatt mehr und zum anderen können sie mit ihren starken Songs immer punkten. So auch an diesem Abend, wenn auch in etwas anderer Besetzung als sonst, denn Drummer „Uwe Mayer“ verweilte zu dem Zeitpunkt im wohlverdienten Urlaub, der zugegebenermaßen etwas unglücklich gewählt war. ![]() Den Kopf hatte man deshalb aber keineswegs in den Sand gesteckt und so wurde schlanker Hand mal eben „Kissin Dynamite“ Drummer „Andi“ auf den Plan gerufen, der den Set auch absolut gekonnt durchzog. Mit Stücken ihres bisherigen Schaffens wie z.B. „Hands Up“, „Livin And Dying“, „Empty Faces“, dem unvergeßlichen „Eternity“ und einigen mehr, hatten sie keinerlei Probleme, die Anwesenden zu überzeugen und einen kleinen Vorgeschmack auf ihr kommendes Album welches im Herbst veröffentlicht wird und den Titel „Initium“ trägt, gab es in Form zweier Songs (Judas 1-Dancing With The Devil und Food For Millions), die unter uns gesagt verdammt viel Vorfreude auf diese Veröffentlichung aufkommen läßt oben drauf.Ein absolut perfekter Opener für „Doro“! Und genau diese kam nach einer kleinen Umbaupause mit dem ultimativen „Warlock“ Klassiker „Earthshaker Rock“ auf die Bühne des Kraftwerks. Doch nicht nur dieses Zeugnis ihres früheren Arbeitgebers wurde abgegeben, denn in den folgenden 90 Minuten konnte man sich noch über so manchen Song von damals freuen wie „I Rule The Ruins“, „Burning The Witches“, „Metal Racer“, „True As Steel“, „Hellbound“, „Fight For Rock“, „Metal Tango“, sowie die unverzichtbaren Perlen „Für Immer“ und „All We Are“, die in keinem „Doro“ Set wirklich fehlen dürfen. ![]() Natürlich kamen aber auch ihr eigenes Material zum tragen, auch wenn die „Warlock“ Ausbeute an diesem Abend doch recht beachtlich war. So standen z.B. „Running From The Devil“, „Night Of The Warlock“ und „Always Live To Win“ genauso auf dem Plan wie die genialen Stücke der Marke „Unholy Love“, „Love Me In Black“, oder auch ihren neuen Song und erste Single ihres im Oktober erscheinenden und gleich betitelten Albums „Raise Your Fist In The Air“, der vom Publikum begeistert aufgenommen wurde. Wenn ich mir mal das damalige erste Konzert in Rottweil 1989 mit dem an diesem Abend stattfindende vergleiche, kann ich ohne Wenn und Aber ganz klar sagen, daß an der Kraft und Ausdauer von „Doro“ auch nach all den Jahren nicht die geringsten Einbußen zu beklagen sind.Vielmehr hat man das Gefühl, daß sie immer noch einen Zacken mehr zulegt und wenn ich ihre Aussage vom Interview welches ich vor dem Gig im Kraftwerk mit ihr führen durfte aufgreife welches besagt, daß ihr neues Album verdammt viele Nackenbrecher aufweisen kann, dann fühle ich mich in meinem Glauben diesbezüglich noch weiter bestätigt.Freuen wir uns also darauf und vor allem auf viele weitere Konzerte unserer Metal Queen „Doro Pesch“! Der Abend in Rottweil zeigte wieder einmal wie sehr „Doro“ in der Szene präsent ist, denn mit einem derart gefüllten Kraftwerk hatte glaube ich nicht mal sie selbst gerechnet. Ich freue mich für sie und vor allem für uns, daß wir die volle Breitseite ihres Könnens serviert bekamen und mit solch einer starken Vorband wie „Dark Sky“ war sowieso schon alles in trockenen Tüchern. Von daher verweise ich noch einmal auf ihren neuen Titel und beende diesen Bericht mit einem gepflegten: „Raise Your Fist In The Air!!!“ Pics by Heiko (PictureMonster) |
| 20.08.2012, 10:09 by Stefan |
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